seiner Reihe „Digitale Selbstverteidigung – Einfach erklärt“ gibt Alexander Lehmann einen Überblick darüber, wie man sicher kommunizieren kann.
Das Video weist dabei auf zwei wichtige Kriterien für eine sichere Kommunikation hin:
- Ist die Kommunikation Ende zu Ende verschlüsselt?
- Ist der Quellcode des Programms einsehbar?
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung garantiert, dass nur die gewünschten Gesprächspartner die Möglichkeit zur Entschlüsselung der Nachrichten haben und es keine Möglichkeit für uneingeladene Dritte – egal, ob das die Hersteller der App oder Geheimdienste sind – gibt, sich in den Chat einzuklinken.
Die App sollte außerdem Open Source sein, damit der Quellcode und besonders die richtige Implementierung der Verschlüsselung von unabhängigen Stellen laufend kontrolliert werden kann. Das ist bei beliebten Messengerdiensten wie WhatsApp oder Threema leider nicht der Fall. Bei Telegram ist zwar der Quellcode der App offen, die Software des Servers jedoch ist Closed Source, was nur eines der Probleme der App darstellt.
Zu empfehlen ist der auch von Edward Snowden genutzte Messenger Signal, welcher sowohl Open Source ist als auch bewährte Ende-zu-Ende Verschlüsselung nutzt.
