Facebook gab heute bekannt, dass der Konzern in Irland ein großes Datacenter errichten wird. Dort befindet sich auch das internationale Hauptquartier des Unternehmens. Die irische Stadt Clonee, im County Meath, ist für das Vorhaben auserkoren worden: County Meath to Host First Facebook Data Center in Ireland.
Wie hoch das Investment sein wird, legt Facebook nicht offen, aber solche Datacenter sind keineswegs billig, wie das Beispiel des Fort Worth Data Center zeigt. Der Kostenrahmen könnte durchaus die Höhe von einer Milliarde Euro erreichen, zumal man auch ökologische Ziele hat:
Our data center in Clonee will be powered by 100 percent renewable energy, thanks to Ireland’s robust wind resources. This will help us reach our goal of powering 50 percent of our infrastructure with clean and renewable energy by the end of 2018.
Das Unternehmen, dessen lukratives Geschäftsmodell auf Werbung beruht, dürfte es sich leisten können. In Europa konnte Facebook im Jahr 2015 Einnahmen in Höhe von über drei Milliarden US-Dollar verzeichnen. Damit fiel wohl die Entscheidung leichter, nach dem Bau eines Datacenters in Schweden nun erneut in Europa zu investieren. Ganz so abschreckend dürfte die europäische Datenschutzgrundverordnung angesichts der zu erwartenden zukünftigen Einnahmen also nicht sein.
