Linkschleuder

Donald Trumps Freunde und ihre Fake-News-Seiten

LifeZette ist ein der Seiten, die vielfach Fake-News verbreitet haben. (Screenshot)

The Intercept hat die Macher hinter den viel diskutierten Fake-News-Webseiten daraufhin überprüft, wie nahe sie Trump stehen. Dabei kam heraus: Einige der größten Fake-News-Seiten werden aus dem Umfeld von Donald Trumps Beratern betrieben.

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Zu diesen gehören neben Steve Bannon und Breitbart.com die LifeZette von Laura Ingraham, die jetzt auch im Gespräch als Pressesprecherin für das Weiße Haus ist. Andere Fake-News-Seiten werden vom Republikaner Floyd Brown betrieben, der Trumps Kampagnenmanagerin Kellyanne Conway nahe steht. Brown betreibt gleich mehrere Seiten, die in den Top 100 der meistbesuchten Seiten der USA vertreten sind.

Der englischsprachige Artikel unter dem Titel „Some Fake News Publishers Just Happen To to Be Donald Trump’s Cronies“ zeigt nicht nur diese Geschichten, sondern bietet einen großen Überblick über die gesamte Fake-News-Debatte und viele Links zur weiteren Vertiefung. Lesenswert!

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14 Kommentare
  1. Bedeutet dies, das Zeitungen und Fernsehsender in Zukunft „nur noch die Wahrheit“ verkünden dürfen? Das darf man Klaus Kleber aber nicht sagen. Der nimmt sich direkt den Strick.

    Vielleicht hilft es ein bisschen zu verstehen, dass es die eine richtige Wahrheit nicht gibt. Jeder Mensch und jede Gruppe hat ein anderes Weltbild. Das eigene Weltbild wird gern als das beste und allein gültige wahrgenommen. Das einige was man an solchen Medien abgewinnen kann ist zu verstehen wie andere Weltbilder ticken.

  2. Anstatt zu akzeptieren, dass Donald Trump die bessere Wahl zweier eher ungeeigneter Kandidaten/innen war, wird immer noch auf Belanglosigkeiten und Nebensächlichkeiten herumgeritten.

    Wie Hans als Kommentator schon bemerkte, wird die Dummheit der Mehrheit der Bevölkerung ausgenutzt. Das ist generell nichts verwerfliches.

      1. Einen besseren Beweis, dass netzpolitik.org bei der Stammleserschaft ala Frank, Hans,Roland etc. Konsorten , einen ähnliche Rolle wie die im Artikel bemängelten „Fake Nachrichten “ Seiten hat,gibt es nicht. Wobei die Ballung dieser Namensarten durchaus vermuten lassen, dass es sich sogar um strategisch bezahlte Desinformateure handelt. IN diesen Fall wird zur Desinformation einfach ein BLOG mit hinreichender Reichweite okkupiert. Auch NP sollte sich langsam eingestehen, selbst ein Teil der Desinformations Eskalation zu sein. Manchmal bewusst durch eigene Meldungen, andernmal, wie hier, durch Leser die ( vermutlich in Probaganda Mission ) den Eindruck einer „breiten“ Meinung streuen wollen. Sorry Markus, ggf. wäre es ein der Ziet darüber nachzudenken, den Stecker zu ziehen.

        1. Ich halte die Argumention für nicht zielführend und falsch. Nur weil es eine bekannte Strategie ist, in Kommentarbereichen durch massenhafte Kommentare den Eindruck zu erwecken, dass etwas eine Mehrheitsmeinung sei, soll netzpolitik.org den Stecker ziehen? Das ist doch quatsch, vor allem angesichts der Tatsache, dass nur ein kleiner Prozentsatz der Leserinnen und Leser kommentiert. Da könnten Sie ja das ganze Internet abschalten, weil Leute kommentieren.

          1. Schuld und schlecht sind immer nur die anderen ? Das ist wenig reflektiert. NP ist zwischenzeitlich zu 90 % Agitationsplattform unserer russischen Freunde, bzw. derer kruden Mischpoke zwischen Ken FM ,RT , Kopp Verlag, AFD Wutbügrer etc. etc. Dabei werden kritische Artikel zum Datenschutz oder die Berichterstattung zum NSA Untersuchungsausschuß nur als Hülle eingesetzt, um damit eine grundsätzliche in Fragestellung und Destaplilisierung unserer Demokratie und Gesellschaft voranzutreiben. Sollte es sein, wie von Markus behauptet, edass ine „schweigende“ Lesermerheit anders aufgestelllt sei ( Beleg?) , dann diese ( behauptete) Mehrheit offensichtlich keine Lust sich als Clickvieh für „Counterspeech“ gegen die Mischpoke mißbrauchen zu lassen. So bleibt am Ende der BLOG als Probaganda Plattform ebenso, wie der BLOG Mist, der im Artikel zitiert wird.

          2. @Reflektor: Wie sähe denn eine Strategie dagegen aus? Kommentare abschalten? Wegmoderieren? Kommentare weniger prominent darstellen? Wir kommentieren ja viele Kommentare und sind in der Redaktion auch abgenervt von Verschwörungstheorien und den Kommentatoren, die da populistisch alles über einen Kamm scheren, usw.

  3. Beispiel auf n-tv: Russische Seezielraketen bei Kaliningrad mit Reichweite von 600 km bedrohen die Ostsee … nachgesehen bei wiki.com Reichweite über See 350 km. Dann irgendeine deutschsprachige Russenseite Boden-Boden Kurzstreckenraketen bei Kaliningrad Reichweite 400 km, das sind Mittelstreckenraketen… So darf man die Nachrichten nicht mehr ungeprüft durchgehen lassen. Da läuft eine beidseitige ganz üble Propagandaschlacht. Die macht beim Trump natürlich nicht halt. Messen wir ihn lieber an seinen Taten, anstatt den Medien nur noch ein Wort ungeprüft zu glauben.

  4. >> The Intercept hat die Macher hinter den viel diskutierten Fake-News-Webseiten daraufhin überprüft, wie nahe sie Trump stehen. Dabei kam heraus: Einige der größten Fake-News-Seiten werden aus dem Umfeld von Donald Trumps Beratern betrieben.

    Tolle Wurst.

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