Zeitreisende Nazis, Kung Fu, Wikinger, Dinosaurier und David Hasselhoff

kungfury

Der schwedische Kurzfilm Kung Fury hat all das! Wir schreiben das Jahr 1985, der Renegade-Cop Kung Fury beschützt die ihm anvertrauten Straßen Miamis, nur er ist durch seine übermenschlichen Kung-Fu-Kenntnisse dazu in der Lage. Doch wie wurde er zu Kung Fury? Eines Tages, als Fury noch Streifenpolizist war, verfolgten er und sein Partner den mysteriösen Roten Ninja. Dieser tötet Furys Partner und Fury wird vom Blitz getroffen, von einer Kobra gebissen und als er wieder zu sich kommt, ist er Kung Fury!

Die folgenden 28 Minuten hackt er sich in der Zeit zurück, um Adolf Hitler (aka Kung Führer), den größten Kriminellen aller Zeiten, zu töten. Nach einem kurzen Zwischenfall, der ihn zu Laserraptoren in das Zeitalter der Wikinger schleudert, landet er schließlich in Nazi-Deutschland. Die Filmproduktion begann im Dezember 2013, als Hauptdarsteller und Regisseur einen Trailer zum Film auf Kickstarter.com stellten. Der Film bekam über 630.000 US-Dollar zusammen.
Kung Fury zeigt unter anderem, dass gute bzw. extrem unterhaltsame Filme mit großartigem Soundtrack (Don’t Hassel the Hoff!), nicht mehr unbedingt auf große Produktionsfirmen angewiesen sind, sondern im direkten Kontakt mit der Fangemeinde entstehen können.

Der Film feierte übrigens Premiere bei den Filmfestspielen in Cannes am 22. Mai und im amerikanischen Free-TV am 28. Mai. Inzwischen kann der Film auf Youtube gestreamt werden.

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3 Ergänzungen

  1. Hab die ersten paar Minuten angeschaut. Wäre nett wenn Ihr auf die ziemlich harten Splatter-Elemente hinweist. Könnte ja doch sein dass hier empfindsamere Gemüter (oder sogar politisch interessierte Jugendliche) mitlesen…

  2. „Privat“-Meinung: Ich denke ein Hinweis ist nicht nötig. Politisch interessierte Jugendliche sind größeren Gefahren ausgesetzt, als Splatter-Elementen in Filmen. 1. David Hasselhoff, 2. sehen sie solche Filme wahrscheinlich, seit sie 10 sind und 3. ist die Welt der Politik zuweilen hässlicher und gefährlicher als alle Splatterfilme der Welt zusammen. Nicht Splatterfilme töten Menschen, sondern (u.a. politisch/ideologisch fehlgeleitete) Menschen töten Menschen.

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