HR2 – Der Tag hat gestern über „Fön, Handy, Waschmaschine – Programmierter Elektroschrott?“ berichtet.
Millionen Fernsehgeräte, Computer und Mobiltelefone gehen jährlich über den Ladentisch, von Wasserkocher, Fön und Akkuschrauber ganz zu schweigen. Was dann folgt, haben wir alle schon erlebt: kaum ist die Gewährleistung abgelaufen, gibt das Gerät seinen Geist auf. Reparatur lohnt nicht – weg damit. Da liegt der Verdacht nahe: das ist programmierter Verschleiß. Die Industrie baut Sollbruchstellen ein, damit sich die Konsumspirale weiter dreht. Aber was ist dran an dem gefühlten Pfusch ab Werk? Ist er nachweisbar? Und was würde daraus folgern? Helfen Gesetze oder liegt das Problem ganz woanders: bei geschätzt über fünfzig technischen Geräten pro Haushalt geht eben auch mal was zu früh kaputt. Und was veraltet ist, schmeißen wir weg, selbst wenn es noch voll funktionsfähig ist. Zeit für ein neues Konsumverständnis?