Browserplugin will „algorithmische Staatsbürgerschaft“ sichtbar machen

Das Internet kennt an sich keine geographischen Grenzen, dennoch verraten die Webseiten, die wir besuchen, viel über uns. Der Künstler James Bridle hat das Browser-Plugin Citizen Ex entwickelt, dass diesen Zusammenhang visualisieren soll.

Every time you connect to the internet, you pass through time, space, and law. Information is sent out from your computer all over the world, and sent back from there. This information is stored and tracked in multiple locations, and used to make decisions about you, and determine your rights. These decisions are made by people, companies, countries and machines, in many countries and legal jurisdictions. Citizen Ex shows you where those places are.

Dabei kommt heraus, dass unsere tatsächliche Nationalität sich nicht unbedingt mit unserer „Internetbürgerschaft“ deckt. Viele Seiten sind in den USA gehostet und unterwerfen uns damit einem fremden Rechtssystem. Bridle will durch sein Plugin dem Nutzer diese Problematik bewusst machen:

No one’s taken a picture of the whole internet; you can’t really, as it’s one of those structures that’s too vast for us to understand. But it’s the job of art, critical writing and journalists to try and explore and explain it as much as possible.

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Eine Ergänzung

  1. Hehe, das Plugin besteht wahrscheinlich einfach aus einem hardgecodeten String „Your internet citizenship: USA“.

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