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Zwölf Promotionsstellen in Chemnitz für “CrossWorlds – Kopplung virtueller und realer sozialer Welten“

An der Universität Chemnitz gibt es zwölf Promotonsstellen (sechs an der Philosophischen Fakultät und sechs an der Fakultät Informatik) im Rahmen des Graduiertenkollegs “CrossWorlds – Kopplung virtueller und realer sozialer Welten“.

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Das Graduiertenkolleg „crossWorlds – Kopplung virtueller und realer sozialer Welten“ thematisiert die zunehmende Digitalisierung und damit einhergehende Virtualisierung von Prozessen, Kommunikationsformen, Umgebungen und letztendlich vom menschlichen Gegenüber. Dabei können Art und Grad der Virtualisierung stark variieren und sind beträchtlich vom Anwendungskontext abhängig. Zu dieser Variabilität kommt hinzu, dass medial vermittelte Kommunikation per se immer mit Einschränkungen im Vergleich zu rein realweltlicher Kommunikation einhergeht.

Ziel des Graduiertenkollegs ist es, dieses Problemfeld durch eine Untersuchung der Kopplungsmöglichkeiten virtueller und realer sozialer Welten aufzuarbeiten. Damit soll geklärt werden, welche bisherigen Einschränkungen der medial vermittelten Kommunikation durch gekoppelte virtuell-reale Welten überwunden werden können und welche Interaktions- und Erlebnismöglichkeiten sich auf diese Weise gegenüber unmittelbarer realer Interaktion und Kommunikation eröffnen.

Im Forschungsprogramm des Kollegs sind die Verbindungen zwischen virtuellen und realen sozialen Erlebnisräumen in die Teilbereiche Kommunikation, Emotion, Sensomotorik und Lernen unterteilt. Die Teilbereiche werden in interdisziplinär zusammengesetzten Tandems durch Informatiker und Sozialwissenschaftler gemeinsam bearbeitet.

Die Bewerbungsfrist endet Ende diesen Jahres.

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2 Kommentare
  1. Also als Kind hatte ich mal einen IQ von 130. Doch wenn ich das lese, verstehe ich Null. Uni Bluff hieß das an der FU Berlin. Viel Spaß allen Beteiligten :-P

    1. Die Thematik ist so interessant wie relevant, und die Ausschreibung bei grundlegendem Verstaendnis des Kontextes mE problemlos allgemein verstaendlich. Uni-Slang sieht anders aus, der DFG-Antrag gibt eine grobe Vorstellung davon.

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