Was wie ein verspäteter Aprilscherz klingt, scheint Realität zu sein: Wikileaks hat sich eine professionelle Vermarktungsagentur geholt, um jetzt Revolution zu vertreiben. Und die geht mit Hilfe des Markenrechts gegen Unternehmen wie GetDigital vor, die T‑Shirts mit Wikileaks-Logo vertreiben (Und die Erlöse in Richtung Wikileaks spenden). Kann man machen. Aber dann sollte man sich nicht wundern, wenn die Unterstützung weiter sinkt.
Dafür bekommen wir demnächst die „Produktwelt einer politisch interessierten, internet-affinen und modebewussten Zielgruppe“ mit den passenden Schreibwaren:
Der Auftritt soll durch Bavaria Sonor deutlich professionalisiert werden, die Erlöse sollen in die Organisation zurückfließen. In der ersten Phase des Programms zielt die Agentur auf die Produktwelt einer politisch interessierten, internet-affinen und modebewussten Zielgruppe: Handyschalen, Hoodies, T‑Shirts, Jacken, Sonnenbrillen, Uhren, Schreibwaren, Messenger Bags etc. Hier wird Bavaria Sonor sowohl etablierte Unternehmen ansprechen als auch kleinere Szene-Labels. Gegenstand der Lizenz sind Logo und Wortmarke von WikiLeaks sowie eine Reihe realer und künstlerisch verfremdeter Bilder von Julian Assange. Hinzu kommen ausgewählte Slogans als Gestaltungselemente („We leak secrets“ Transparency!).