Der deutsche Mailanbieter Posteo hat es in den Guardian geschafft. Der Artikel lobt das junge Unternehmen dafür, anonym E‑Maildienste anzubieten und damit das Befolgen von Polizeianfragen nach Personendaten von Haus aus unmöglich zu machen. Die Betreiber, Patrik und Sabrina Löhr dazu:
Wir wollen die Daten unsrer Kunden nicht. Wir wollen nicht ihre Namen, ihre Adressen, ihre Geburtsdaten. Und weil wir diese Daten nicht haben, können wir sie auch nicht verlieren oder dazu gezwungen werden, sie weiterzugeben.
Besonders in Zeiten nach Snowden ist das Datenschutzversprechen von Posteo attraktiv. Seit den ersten Leaks wuchs die Kundenzahl von 10.000 auf 70.000 an. Damit Nutzer konsequenter verschlüsselt kommunizieren können und Mails nicht mehr unverschlüsselt auf Posteos Servern liegen müssen, wird gerade an einer Lösung gearbeitet, ebenso wie an einem Support für Mailverschlüsselung via PGP.
Disclaimer: Posteo ist Sponsor von netzpolitik.org und einige unserer Autorinnen und Autoren sind dort Kunden.