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Wer pfeift, hat schon verloren – Obama auf Verräterjagd

Die Sendung „HR2 – Der Tag“ hat gestern über „Wer pfeift, hat schon verloren – Obama auf Verräterjagd“ berichtet.

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136 Jahre Knast drohen dem Obergefreiten Bradley Manning, weil er US- Geheimnisse verraten hat. Wohlgemerkt: Der Mann hat nicht Kriegsverbrechen begangen, sondern Wikileaks über Verbrechen amerikanischer Soldaten im Irak informiert. Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowdon hat es vorgezogen, sich nach Russland abzusetzen. Denn Whistleblower dürfen in den USA nicht mit Gnade rechnen. Vor Militärgerichten, die hinter verschlossenen Türen tagen, erst recht nicht. Präsident Obama hält Informanten aus den eigenen Reihen für Verräter. Aber langsam dreht sich die Stimmung in den USA.

Hier ist die MP3.

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3 Kommentare
  1. Das ist das pure schlechte Gewissen, das diese Leute so überreagieren lässt, wie ertappte kleine Kinder. So zB die Wegnahme des Reisepasses des Herrn Snowden. Damit können die russischen Behörden weder seine Identität noch seine Nationalität feststellen, daher können sie ihn überhaupt nicht ausliefern, großer Fehler der USA. Mal abgesehen davon kennt man das Ungültigmachen von Reisepässen sonst nur von Nazis bzw das Wegnehmen nur von Menschenhändlern oder bei rechtskräftig Verurteilten. Auch wenns manche anders sehen, für mich ist hier Putin der Gute, während die Amis nur rumheucheln, schließlich liefern die auch nicht alle an die Russen aus. Und 100 Jahre Gefängnis sind die Todesstrafe, nur in anderer Form, damit gibt es einen Asylgrund. Wenn dann noch das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland solche Menschen als pure Verräter bezeichnet, zeigt das das wahre Gedankengut dieser Personen.

  2. Die 136 Jahre sind doch schon längst nicht mehr aktuell, oder? Soweit ich weiss drohen Mannig momentan höchstens 90 Jahre. (Nicht, dass es das weniger schlimm macht…)

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