23 Kommentare
      1. Na ja, es gibt schon noch andere Alternativen. Und das euch Leute via Paypal Spenden zukommen lassen, ist ja auch irgendwie „Henne und Ei“. Oder meint ihr, jemand der mit Paypal spendet, spendet keinesfalls mit einem anderen System?

      2. Dem ist richtig.

        Aber evtl ist einfach mittlerweile der Interessenskonflikt zu groß.
        Also, der Interessenskonflikt dass „ihr“ als Netzpolitisches Hive-Mind geltet, bemängelt warum sich am Nutzerverhalten der „Otto-Normal-User“ nichts ändert, aber selber auch nicht mit gutem Beispiel vorangeht.

        Immerhin verdient PayPal an jede Spende über Ihre Plattform an euch geld. Verkürzt könnte man also sagen, ihr ruft zur Unterstützung von PayPal auf idem ihr Spenden über PayPal verlangt.

        1. Ja, alles blöd. Wenn wir hier nur absolut politisch korrekt agieren, dann müssten wir uns leider andere Jobs suchen, um unsere Wohnungen zu finanzieren. Von mir aus können unsere Spender auch andere Wege nutzen. Tut aber ein Teil nicht. Und nun, sollen wir auf die verzichten?

      3. Verzichten muss und soll keiner. Aber man kann ja irgendwo anfangen. Z.B. „PayPal & Flattr (mit Gebühren)“ trennen und eine Empfehlung (mit Begründung/verlinkung) dazuschreiben. Kann ja sein, dass die Spender bis dato nichts von der PayPal-Problematik gehört haben. Ein kleiner erster Schritt der niemanden wehtut, euch aber die „Credibility“ erhält. Gehört nämlich mittel- und langfristig auch zum Geldverdienen dazu.

  1. Klingt ja eher so als ob PayPal als Erfüllungsgehilfe der US Geheimdienste Munition und Sabotagemöglichkeiten gegen Mailpile sammelt
    Wenn man Revue passieren lässt was PayPal sonst so als Erfüllungsgehilfe gemacht haben (Kubanische Ware, WikiLeaks, VPN Provider etc.), dann sind das schon viele „unglückliche Einzelfälle“.

    1. schon bandcamp geschrieben sie mögen doch Bitcoin via bitpay oder coinbase oder anderen payment processoren anbieten!

      bei flattr hats auch genutzt weil genug leute angefragt haben.

  2. Weshalb seid Ihr noch dort? Ich habe mein Konto längst aufgelöst.
    Ich fände es gut, die mit dem nötigen Know-How – auch Ihr gehört sicherlich dazu – könntet an Alternativen arbeiten.
    Jetzt hat z. B. auf Paysafecard die Zahlungen an IPredator eingestellt. Dagegen muss man doch etwas machen (können).

  3. Ich finde, Account-Sperrungen bei Paypal sollten inzwischen niemanden mehr wundern. Das ist nichts neues, sondern gehört halt bei Paypal zum Geschäftsmodell. Trotzdem bitte darüber berichten, weil werben tun sie mit diesem Feature ja nicht.

  4. Danke für die News. Hatte letztens erst einen Maildienst via Paypal bezahlt, weils „schnell“ ging. Das war vor IPredator, davon bin ich betroffen und steige jetzt auf alternative Bezahlmöglichkeiten um. Nicht nur, dass die Geld für Transaktionen nehmen (!=bekommen), sie selektieren raus, was sie nicht mögen und das ist nicht korrekt. Aber wenns ohne Facebook, ohne GMail und ohne Windows geht (zumindest Privat), dann gehts auch ohne Paypal. FU

  5. Interessante Information, die mich in meinem Widerwillen gegen PayPal bestärkt. Aber bitte nennt Crowdfunding-Unterstützungsbeträge nicht Spenden: Die Leute erwarten und erhalten zumeist eine Gegenleistung. Die Unterscheidung mag haarspalterisch wirken, aber die Bezeichnung Spenden weckt falsche Assoziationen, und Spenden sind unter anderem steuerlich ganz anders zu bewerten.

    1. bei dem projekt passts aber.
      das geld wurde ja als spende eingesammelt egal ob das ziel erreicht wurde oder nicht.

      Gut das sie auch Paypal abgezogen ihr Ziel schon übertroffen haben.

      6 tage laufts noch. und sie haben auch interresse ihr Frontend auch auf andere mailing dienste zu adaptieren z.B.: Mailing System innerhalb RetroShares
      https://retroshareteam.wordpress.com/2013/08/08/distant-chat-and-messaging-using-generic-tunnels/
      und RetroShare als Backend zu verwenden wäre nice.

  6. Mir fehlt sehr in dem Artikel Infomation darüber, auf welcher Rechtsbasis das Beschriebene eigentlich geschieht. Immerhin handelt es sich doch bei dem Anbieter PayPal um einen Anbieter der bankgleiche Angebote bereitstellt.
    Neben dem Aspekt, dass der Anbieter sich entsprechend der Jurisdikation des Ortes der Auftragsvergabe zuverhalten haben muss, ist doch nicht zu erwarten, dass am Stammsitz der Firma der Gleichheits- bzw. Gleichbehandlungsgrundsatz nicht zur Geltung kommt.
    Der willkürliche, oder auch eigenmächtige Einbehalt von Eigentum Anderer stellt doch auch in UK und US ein Straftatbestand dar?

    Ich würde mir wünschen, dazu etwas mehr Recherche bei euch lesen zu können.

    1. Die beziehen sich auf Artikel 0815 des Neulandgesetzbuches: digitale Umerziehung durch Geldentzug.
      Aber im Ernst, wenn ich deren Begründung lese, fehlen mir die Worte. Sowas muss juristische Konsequenzen haben.

  7. Seitdem Paypal ziellos mal einfach so z.B. 10.000€ von verschiedenen Konten für ein paar Monate sperrt (wahrscheinlich wegen den Gewinn an Zinsen), glaub ich denen nichts mehr.

  8. Ich gehe jede Wette ein, wenn die der NSA eine Backdoor in das Teil implementieren, fließt das Geld auch wieder über Paypal. Ich habe noch nicht gespendet, werde aber nachher mal schauen über welchen Weg ich das jetzt machen kann.

  9. Wenn Crowdfunder keine Möglichkeiten zur Überweisung oder direktem Bankeinzug ohne Zwischenstation anbieten, dann unterstütze ich die Projekte auch nicht darüber.
    Ich schaue dann, ob es beim zu unterstützenden Projekt irgendeine Option gibt, wenn nein: Pech.
    Das ist hart, sorgt aber für das Wissen, dem kruden Gesetzen und Vorgaben von Paypal/Ebay und den USA nicht zu unterliegen und zu wissen, dass mein Geld auch ankommt.
    Damit sind Indiegogo und leider auch Flattr für mich unbenutzbar. Letztere, da sie mit Payment-Infos geizen und auch nur Drittanbieter erlauben. Sorry.
    Netzpolitik.org bekommt meine Spende ja auch per Dauerauftrag.

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