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Portugal möchte mit offenen Formaten sparen

Die Regierung Portugals hat einen Katalog der zulässigen offenen Datenformate (RNID) für die Verwaltung veröffentlicht. Erlaubt sind u.a. das OpenDocument Format für Office-Dokumente, Adobes PDF 1.7 und das Kommunikationsprotokoll IPv6. Der Interoperabilitätsrahmen setzt ein Gesetz für offene Standards im eGovernment 36/2011 (inoffizielle engl. Übersetzung) um. Der Katalog ist Teil eines Programms in Portugal insgesamt 500 Mio Euro einzusparen, und gleichzeitig die heimische Wirtschaft anzuregen. Ein starkes Signal des Landes gegen digitale Abhängigkeiten durch undokumentierte und patentvergiftete Datenformate. Auf Software-Anbieter verstärkt sich der Druck der europäischen Regierungen offene Schnittstellen und Formate zu unterstützen.

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Ein Kommentar
  1. Geschickt, geschickt.

    Da werden Merkel und Co. sofort ein paar hundert Milliarden locker machen, daß sich Portugal wieder Microsoft-Software leisten kann – nicht daß die Amigos bei Microsoft unglücklich sind.

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