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German Internet Experts Tour Through US on Digital Rights

Am kommenden Sonntag, den 22. Juli, geht es los: Zehn Tage Rundtrip durch die USA. Besser gesagt: Drei Städte in fünf Tagen mit zahlreichen Terminen und dann noch vier Tage Entspannung hinten dran gehangen. Boston, Washington und San Francisco. An viele Orte, die ich schon immer mal live sehen wollte: M.I.T., Harvard/Berkman Center, Stanford, White House, US-Congress, Mozilla, Google, Creative Commons, EFF und mehr. Dazu viele Treffen mit spannenden Menschen, die ich nach langer Zeit wiedersehe oder zum ersten Mal überhaupt treffe.


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Die Heinrich Boell Stiftung in Washington hat zu einer „German Internet Experts Tour Through US on Digital Rights“ eingeladen und mit dabei sind noch Malte Spitz, Anne Roth, Ulf Buermeyer, Konstantin von Notz, Christian Stöcker und Jeanette Hofmann.

Ich nehme mal alles an notwendiger Technik mit und werde sicher das eine oder andere Interview machen. Von vor Ort werde ich vermutlich am ehesten über Twitter berichten, vielleicht spiele ich auch mal mit Tumblr herum.

Da ich vier Tage noch außerhalb des Programmes in San Francisco verbringe: Was muss man da unbedingt gesehen haben?

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26 Kommentare
  1. Gehe mal in den Yosemite-Nationalpark, lass das Notebook zu, schalte mal ab und schau Dir die Mammutbäume dort an…
    Gruß
    Der Viewer

  2. Was muss man gesehen haben? Die hunderttausenden Obdachlosen! Gehe mal um 6 Uhr morgens in downtown S.F. spazieren wenn die alle aus den Asylen rausgeworfen werden, stell Dich in die Nähe der cardboard cities unter den Rampen der Stadtautobahn und beobachte wie die aus ihren Pappkartons krabbeln um zur Arbeit zu gehen.

    1. stell Dich in die Nähe der cardboard cities unter den Rampen der Stadtautobahn und beobachte wie die aus ihren Pappkartons krabbeln um zur Arbeit zu gehen.

      Es werden immer mehr in den USA, die trotz Arbeit kaum überleben können. Ich hab von 1996-2000 dort gelebt und ich liebte dieses Land, aber heute möchte ich es nicht mehr besuchen. Es ist eine Schande was aus diesem Land geworden ist. Wie lange wird es dauern bis die kritische Masse an Leuten erreicht wird und sie mit staatlicher Repression nicht mehr aufzuhalten sind?

  3. Wuerde mich mal interessieren wie derzeit die aktuellen Grenzbeschnuefflungen und Gestasipo Methoden der U.S. of Amerikaner da so sind. Muss man Retinascan, Fingerabdruck im Pass(?), Speichel- und/oder DNA-Proben abgeben etc?

    Ehrlich gefragt jetzt, koennen die USA Reisenden berichten bzw schon vorab melden was sie fuer ihr Visum alles abgeben und sich nackig machen mussten?

    Tut man sich das freiwillig an und reist in das derzeitige Unrechts- und Fascholand nummer Eins des Planeten?
    Hat hier gerade auf Netzpolitik.org keiner mehr Prinzipien und moralische Standards, oder sind diese so tief gefallen?

    Oder ist diese ominoese Heinrich Boell Stiftung auch nur ein weiterer Transatlantische Thinktank und von den ueblichen du-weisst-schon-wer unterwandert, durchzogen, gefuehrt oder gar gegruendet?

    Bitte um Rueckantwort im Blog. Danke. Bis neulich.

  4. Was man gesehen haben muss?

    Vielleicht die kahlen Räume am Flughafen, in denen sie kritischen Berichterstattern die Körperöffnungen nach gestohlenen MP3s durchsuchen… ;)

    Nein, ich wünsche viel Spaß und noch viel mehr Erfolg!!einself!!1

    1. Unbedingt hinfahren und diesen Duft mitnehmen – ich spüre ihn jetzt wenn ich das hier schreibe. Wir sind dann noch zum Andreasgraben gefahren, nicht so spektakulär aber das Gefühl: in dieser Ritze passiert es, Koninentalpaltten bewegen sich hier ineinander….War vorher auch kein USA-Fan aber man muss dort gewesen sein um es zu verstehen. Das Land ist so gewaltig groß, alle Naturschätze im Überfluss – die können nicht anders als verschwenderisch sein, als zu denken, dass das alles unendlich ist.
      Cable Car morgens um 6h direkt an der Drahscheibe, danach erst Früchstùck.
      SF war für mich Durchatmen nach der schwülen Hitze in NY
      Good Journey

  5. Aussicht: Coit Tower

    Kultur: SFMOMA

    Fuer Geeks: Winchester Mistery House, Strassenschild „Infinite Loop“ (Apple HQ) photographieren. Die hp-Garage in Palo Alto, Stanford. Crusing in Mountain View bis nach San Jose runter, eine Computer-, Software-, Netwerk-Firma nach der anderen. Poster mit all den Firmen drauf kaufen.

    Shopping: Stanford Shopping Center.

    Kulinarische Tips:

    Dim Sum essen in Chinatown, bekommt man so nicht bei uns.

    Double Rainbow – Best American ice cream
    http://www.doublerainbow.com
    In Palo Alto

    Kann man auf einem Ausflug mitnehmen, von SF El Camino runter,
    durch Big Basin (auch Redwoods) nach Santa Cruz und die Kueste oder den Highway zwischen Kueste und Camino zurueck. Stop in Half Moon Bay, das soll abends sehr schoen sein, ich war nur tagsueber da. Vorsicht, warme Kleidung mitnehmen, an der Kueste kann es kuehl werden.

    Man merkt, dass ich die South Bay besser kenne als SF…

    Have fun!

  6. Wenn du eine nette Sicht auf die Stadt willst, solltest du statt auf den Coit Tower lieber zu den Twin Peaks fahren. Das ist wesentlich spektakulärer. Der Golden Gate Park ist für Leute, die grün mögen, einen Besuch wert; insbesondere der Strawberry Hill hat es mir angetan. Joggen kann man in dem Park auch super. Für Kunstfreunde führt kein Weg am SFMoMA vorbei. Und wenn du dir einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten verschaffen willst: 49-Mile Scenic Drive. Sonst eben der Touristenkram: Fisherman’s Warf, Cable Cars, Alcatraz, Downtown, Golden Gate Bridge.

  7. NICHT IN DIE USA!!!!

    Das ist doch gefährlich gerade für Netzaktivisten. Ob die euch das scheitern von ACTA schon verziehen haben wage ich zu bezweifeln. Würde auf jeden Fall sämtliches Sensible IT-Equipement hier lassen und den Rest in den USA als Sondermüll entsorgen.

  8. Ich empfehle dir wärmstens ‚Lands End‘ für einen gemütlichen Spaziergang in den Sonnenuntergang.
    Du könntest im Stadtviertel ‚Outer Sunset‘ starten, das ist direkt am Meer , dort wo der Golden Gate Park endet. Von dort aus hochspazierne, ein bisschen Zeit (1-2 Stunden) mitbringen und einfach die Küste entlang wandern. Es lohnt sich! Man verliert den Großstadttrubel und ist wirklich in einer Erholungsoase.

    Viel Spaß dort drüben!

    P.S.:
    Noisebridge ist auch empfehlenswert! Sie haben auch donnerstags nen German Corner. Da treffen sich Amerikaner, die Deutsch können, lernen wollen oder generell neugierig sind mit ausgewanderten Deutschen und quatschen einfach gemütlich, trinken deutsches Bier und lass es sich im Hackerspace gut gehen.
    Deutsches Bier gibts übrigens ein einer Bar, die nennt sich ‚Zeitgeist‘, auch sehr zu empfehlen (inkl. Küche). Befindet sich afair im Mission-Disrict.

  9. Vineland von Thomas Pynchon mitnehmen http://vineland.pynchonwiki.com/wiki/

    Einen Ausflug mit Massage in Essalen und einem Bad in den heißen Quellen http://www.esalen.org/place/directions.html

    Und Dich bei Kaliforniern über die Aussicht erkundigen, was von dem Rechtsinstrument der eminent domain zu halten ist, mit dem in San Bernardo die Kommune unter Wasser geratene Hypotheken beschlagnahmen könnten http://www.rollingstone.com/politics/blogs/taibblog/from-an-unlikely-source-a-serious-challenge-to-wall-street-20120720

  10. Ich empfehle wärmstens den City Pass: http://www.citypass.com/san-francisco . Quasi ein Wochenabo für öffentliche Verkehrsmittel und Gutscheine für die wichtigsten Touristenattraktionen zu einem sehr vernünftigen Preis. Das einzige Problem könnte sein, dass 4 Tage evtl. ein bisschen knapp sind, eine Woche ist ideal um nicht nur von Ort zu Ort zu hetzen.

    Clam Chowder und Austern in Fisherman’s Wharf nicht vergessen!

  11. Geh wenigstens einmal in das Cafe International (lower Haight-Street, an der Kreuzung Filmore St.), da gibts wundervollen, günstigen Kaffee, nette Leute und Sonntags ne Jazz-Jamsession von 16-21.00 Uhr. War mein absolutes Highlight in Frisco :D

  12. Und,…….Was hast Du Dir angeschaut?
    Das würde mich mal interessieren, denn Vorschläge gab es ja genug.
    Das geht eben auch unter, bei all diesen vielen Themenbäumen hier…lächel

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