Die Kulturpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Agnes Krumwiede, hat in der FAZ einen Gastbeitrag geschrieben, und die GEMA-Clubsterben-Debatte mit Google-Lobbying zusammen geworfen: Die Gema und die Gier der Internetgiganten. Kurzfassung: Alle Urheberrechtsreformer sind natürlich von Google gekauft, sonst wären sie ja nicht für eine Reform des Urheberrechts. Der grüne Netzpolitiker Tobias Schwarz findet das nicht lustig und kommentiert den Artikel in seinem Blog: Die Krumwiede und die Gier nach keiner Veränderung.
Schon öfters habe ich persönlich von einzelnen grünen Kulturpolitikern gehört, dass sich Google überall mit seinem Geld einschleicht. In Vorbereitung für eine Urheberrechts-Veranstaltung wurde fast jeder von mir gemachte Vorschlag für Panelgäste, von Jan Engelmann (Wikimedia) über Markus Beckedahl (Digitale Gesellschaft) bis hin zu Matthias Spielkamp (iRights.info), werden als von Google gekaufte Lobbyisten von einzelnen Menschen abgelehnt.
Gut zu wissen.