Felix Stalder hat im Online-Journal kommunikation@gesellschaft einen Artikel über „WikiLeaks: Neue Dimensionen des Medienaktivismus“ veröffentlicht. (PDF)
Mit WikiLeaks hat der Medienaktivismus eine neue Dimension erreicht. WikiLeaks versteht die neuen sozio-technischen Möglichkeiten und institutionellen Widersprüche, die die gegenwärtige Phase der Entwicklung der Netzwerkgesellschaft kennzeichnen, für sein Projekt nutzbar zu machen. Politisch bleibt das Projekt allerdings schwer kategorisierbar, da es gleichzeitig eine markt-libertäre und eine institutionskritische Haltung vertritt, gleichermassen staatliche wie privat-wirtschaftliche Akteure mit einschliesst. Solche Widersprüche können ausgehalten werden, denn anders als traditionelle aktivistische Medien versucht WikiLeaks sein Material nicht in einen erklärenden Zusammenhang zu stellen, sondern überlässt die Interpetation anderen.
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4 Kommentare zu „Wikileaks und Medienaktivismus“
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Der Herr heißt wohl „Stalder“ und nicht wie oben „Stadler“?
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@mayleen: Danke, ist korrigiert.
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PDF? SRSLY? Im Netz? lol
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der text ist der remix eines texts, den stalder zuerst in englischer sprache im mute magazine veröffentlicht hat und dann im suhrkamp-reader in deutscher sprache zu wikileaks und den folgen. in der berliner gazette sind wir darauf hier eingegangen, kritik, kommentar, erweiterung der thesen:
http://berlinergazette.de/wikileaks-stalder-vierte-macht-herschafftsmechanismus/
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