Qualitätsprobleme im Journalismus und ihre Ursachen

Der Ausschuss für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag hat sich gestern in einem öffentlichen Expertengespräch über Qualitätsjournalismus informiert. Dabei ging es manchmal auch um Blogs. Hier ist das Video der knapp zwei Stunden langen Anhörung:

Hier klicken, um den Inhalt von webtv.bundestag.de anzuzeigen


Eingeladen waren als Sachverständige:

* Wolfgang Blau, Chefredakteur von „Zeit online“
* Katharina Borchert, Geschäftsführerin von „Spiegel online“
* Ulrike Kaiser, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Initiative „Qualität im Journalismus“
* Hans Leyendecker, zweiter Vorsitzender des Vereins „netzwerk recherche“
* Prof. Dr. Volker Lilienthal, Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg
* Matthias Spielkamp, Projektleiter des Urheberrechtsportals „iRights.info“
* Dr. Wolfgang Storz, Publizist

Mehr Zeit für kritische Berichterstattung

Ihr kennt es: Zum Jahresende stehen wir traditionell vor einer sehr großen Finanzierungslücke und auch wenn die Planung und Umsetzung unseres Spendenendspurts viel Spaß macht, bindet es doch sehr viele Ressourcen; Ressourcen, die an anderer Stelle für unsere wichtige Arbeit fehlen. Um Euch also weniger mit Spendenaufrufen auf die Nerven zu gehen und mehr Recherchen und Hintergründe bieten zu können, brauchen wir Eure regelmäßige Unterstützung.

Jährlich eine Stunde netzpolitik.org finanzieren

Das Jahr hat 8.760 Stunden. Das sind 8.760 Stunden freier Zugang zu kritischer Berichterstattung und wichtigen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik bei netzpolitik.org.

Werde Teil unserer Unterstützungs-Community und finanziere jährlich eine von 8.760 Stunden netzpolitik.org oder eben fünf Minuten im Monat.

Jetzt spenden


Jetzt spenden

4 Ergänzungen

  1. Naja, ganz einfach. Ein Portal wie Spiegel Online wird von Wählern aller großen Parteien gelesen. Wenn man die CDU Wähler nicht verlieren will darf man die CDU nicht schlecht schreiben. Will man die SPD Wähler als leser nicht verlieren … etc.

    Was dabei rauskommt ist weichgewaschener mainstreamjournalismus der sich nicht getraut deutlich Position zu beziehen oder abseits des Mainstreams zu argumentieren.

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Bitte keine reinen Meinungsbeiträge! Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.