Kultur

Pirate Party takes seats in Berlin Parliament

Next Media Animation zeigt, wie man auch über den Erfolg der Piratenpartei in Berlin im Fernsehen berichten kann:


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61 Kommentare
  1. schwere explosion in ankara wird gerade gemeldet. dann kommen gleich die vorratsdaten-hinis aus ihren löchern gekrochen. ich halte jede wette, dass uhl der erste ist, der die fr…aufreisst.

  2. Ich finde es super zu sehen, was sich die Leute so unter der Piratenpartei vorstellen und vor allem, dass sie offenbar bislang keine Ahnung hatten und sich nun auf den letzten Drücker informieren mussten ^^
    Siehe u.A. Künast mit der Forderung die Piraten zu „resozialisieren“.

  3. Bitte mal schauen und sacken lassen:
    http://s1.directupload.net/file/d/2653/38fbr6hw_jpg.htm (scroll down)
    Über Bild.de erfahren wir, dass der Heini schwul ist. Das geht mich, offen gesagt, nichts an und interessiert mich auch nicht – erklärt aber vermutlich das abenteuerliche Outfit. Diese Piratenheinis müssen jetzt noch abklären, wer welches Ämtchen bekommt in der Außenwohngruppe. Congrats, Markus, dass du der Versuchung widerstanden hast, dich dieser Laienspielschar anzuschließen. Grau-en-haft. Dann doch lieber Sonneborns PARTEI. Die ist wenigstens lustig.

      1. Kann ich dir sagen. Netzpolitische Themen werden seit Montag als Halli-Galli-Topoi wahrgenommen. Die 15 Piratenheinis gelten ab sofort als Protagonisten der Szene. Menschen, denen Netzpolitisches am Herzen liegt, müssen das als Höchststrafe empfinden. Spitzenkandidat Baum hatte keine Ahnung, wie hoch Berlin verschuldet ist. So weit so gut, aber muss man das im Fernsehen offenbaren? Sorry, diese Amateure werfen ein ganz schlechtes Licht auf das Anliegen dieses Blogs.

      2. Also wenn du jetzt einen Travestiekünstler mit rosa Perücke und roter Klaunsnase präsentiert hättest, könnte ich deine Argumentation ja fast schon nachvollziehen. Aber blaue Latzhose und Kopftuch hat für mich herzlich wenig von Halli-Galli.

        Anders als die Etablierten gehen die Piraten sehr offen mit ihren Schwächen um. Wieso auch nicht? Der Wähler hat nichts von geheuchelter Professionalität. Das haben die Etablierten nun doch wirklich hinlänglich gezeigt.

    1. Ach poly… kann es sein, dass du heut Morgen zu wenig Kaffee im Cognac hattest? Just in case you missed it: Eine Nachricht von Martin Delius, seines Zeichens Webmaster der Berliner-Piratenpartei-Homepage, zu finden auf eben jener Seite:
      > (Die Nachricht) ist unbedingt zu lesen und zur Kenntnis zu
      > nehmen um unnötiges Trollen zu verhindern.
      Oh Gott, ich könnt kotzen. WOHER NUR NEHMEN DIESE FLACHPFEIFEN DIE CHUZPE, FÜR NETZAFFINE SPRECHEN ZU WOLLEN, WENN SIE GLEICHZEITIG AUF DICKE HOSE MACHEN, VULGO DEN BLOGPOLIZISTEN-LARRY RAUSHÄNGEN LASSEN?! Weiter im Pogrom:
      > Die Maßnahme wird von Alexander Morlang geleitet
      Die was? „MASSNAHME“?! GEHT´S NOCH?!
      > Es wird einige Einschränkungen geben.
      Oh je…
      > Die Kommentarfunktion wird abgeschaltet bleiben.
      “BLEIBEN”?!!! FÜR WIE LANGE GENAU?! ACH, FÜR IMMER??! ROFL ZUM QUADRAT!!!! DAS SOLL EINE INTERNETPARTEI SEIN, DIE SICH UM TRANSPARENZ BEMÜHT??! Let´s face it: Die Piratenheinis habt einen Dreck gelernt aus dem DigiGes-Fiasko, als Markus ohne Sinn und Verstand seinen Verein launchte, OHNE die Adressaten seiner Lobbyarbeit gebührend “mitzunehmen”. Den Piraten wird dasselbe Schicksal blühen, 100-pro. Netzaffine lassen sich nämlich nicht gerne bevormunden. Und ja, ich zahle gerne mein ÖPNV-Monatsticket, weil ich will, dass meine Kommune Einnahmen erzielt um damit Sinnvolles zu tun. Nur mal so.

      1. @Stefanie Ruckels: Wie wäre es mal, wenn Du auf Deine Wortwahl beim Kommentieren achten würdest? Die unreflektierte Verwendung von Wörtern wie Progrom, das Anschreien und Beleidigen von anderen Kommentatoren führt in der Regel bei Wiederholung zum Spamfilter. Falls man etwas kritisieren möchte und eine andere Meinung hat, erreicht man in der Regel mehr, wenn man gut argumentiert und dabei höflich bleibt.

      2. Werter Markus,
        wenn du mich verbessern willst, dann bitte richtig. Es heißt POgrom. Ein bisschen Exegese: „Weiter im Pogrom“ ist eine satirische Floskel von Broder, die er desöfteren in seinen Polemiken verwendet. Weiß daher nicht, was an der Wortwahl auszusetzen ist. Der Mann ist immerhin Ludwig-Börne-Preisträger.
        > Falls man etwas kritisieren möchte und eine andere Meinung hat,
        > erreicht man in der Regel mehr, wenn man gut argumentiert
        Ja, Papa.
        > und dabei höflich bleibt.
        Ach, das auch noch? Na gut.

        1. @Stefanie Ruckels: Wikipedia sagt zu Pogrom:

          Unter einem Pogrom (m., auch n.) versteht man eine gewaltsame, auch organisierte Massenausschreitung gegen Mitglieder religiöser, nationaler, ethnischer oder andersartig definierter Minderheiten oder Gruppen einer Bevölkerung, oft verbunden mit Plünderungen und Misshandlungen sowie Mord oder Völkermord.

          Was Broder damit meint, ist mir herzlich egal.

      3. Und wenn du den Beitrag wirklich gelesen hättest, über den du dich so echauffierst, dann hättest du auch einen Großteil deiner Fragen beantwortet bekommen:

        „Dieser Zustand wird solange beibehalten wie zu Spitzenseiten unser Webserver droht den Dienst zu versagen.“

        Es geht nun wirklich nicht darum, jemanden zu bevormunden, sondern die Webseite vorerst für einen sicherlich bevorstehenden Besucher-Ansturm zu wappnen. Ich kann mich also nur wiederholen: Wo genau liegt jetzt dein Problem?

      4. Ich will nicht das letzte Wort haben, aber eine Frage hätt ich noch: Dir ist aber schon klar, dass es sich bei „Weiter im Pogrom“ um eine Verballhornung von „Weiter im Programm“ handelt, ein Wortspiel, das auf jeder Dorfkabarettbühne Lacher ernten würde? Ach, Markus, du wärst ein Fall für die Köln Comedy Schule gewesen. Der Betrieb der Einrichtung wurde leider aus finanziellen Gründen eingestellt. Lehrinhalte waren: Rollenfindung, Sprechtechnik, Gag-Timing, Camera acting, Impro-Techniken und Medienrecht — alles Dinge, die dir im Zamperoni-Interview geholfen hätten.

      5. @Nao:
        > Ich kann mich also nur wiederholen:
        > Wo genau liegt jetzt dein Problem?
        Kennst du die „grauen Herren“, die Zeitdiebe aus Michael Endes „Momo“? Baum & Co. erinnern mich daran. Die halten sich zwar für „Gigi Fremdenführer“ und „Beppo Straßenkehrer“, aber dummerweise kommen sie nicht sympathisch rüber, sondern dilettantisch. Ich widme mich gerne fremden Mitmenschen, wenn die was auf der Pfanne haben, wenn es ihnen gelingt, mich für ihr Anliegen einzunehmen. Auf Nachfragen zu etwaigen Inhalten während der „Phoenix“-PK hieß es von Baum: „Das werden Sie in der ersten Sitzung (des Abgeordnetenhauses) sehen“. Sorry, aber verarschen kann ich mich selbst. Diese Leute stehen agenda-mäßig sowas von auf dem Schlauch, dass es, offen gesagt, eine Frechheit ist, dass sie vom Berliner Steuerzahler AUFWANDsentschädigt werden. Um welchen Aufwand handelt es sich? Das Hochfahren des Laptops? Politik wird ABM. Lächerlich. Der Erfolg der Piraten ist ein Ausweis der fortschreitenden Entpolitisierung der Gesellschaft.

      6. Ja, Momo ist ein sehr schöner Roman. Nur verstehe ich weder deinen Vergleich mit den grauen Herren noch den mit Momos Freunden. Keine von beiden Personengruppen wird im Roman als „dilettantisch“ dargestellt.

        Was würdest du dir denn „agenda-mäßig“ von der Partei wünschen? Wie wäre es, wenn du das einfach mal ausformulierst, statt dich in wilden Hasstiraden zu ergeben? Anders als bei den Etablierten kann man dort schließlich aktiv teilnehmen, auch ohne Parteienmitgliedschaft. Du musst dich also nicht einmal mit diesem „Halli-Galli-Verein“ in Verbindung bringen lassen, um trotzdem etwas zu ändern.

      7. Glücklicherweise fand sich ein Rechtschreibfehler durch den eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten nochmal abgebogen werden konnte. In dem Sinne nicht für ungut.

  4. Wahnsinn! Endlich! Der Berliner Pirat und Latzhosenträger Gerwald Claus-Brunner macht inhaltlich ein Fass auf: „Messt mich an meinen Ergebnissen, messt mich an meiner Arbeit und messt mich bitte nicht daran, wie ich aussehe. Das ist Schubladen-Denken.“
    P.S.: Meine Mutter war übrigens Lehrerin an einer Schule für Geistigbehinderte. Weiß nicht, wie ich jetzt darauf komme.

      1. @Nao:
        > Sagt dir der Begriff “Astroturfing” etwas? :)
        Na klar. Ich zitiere: „Der Begriff ist ein im Englischen beheimatetes Wortspiel mit dem Ausdruck Graswurzelbewegung, der wirklich spontane, in erster Linie von Privatpersonen und damit nicht von Politikern, Regierungen, Konzernen oder Public-Relations-Firmen getragene Initiativen bezeichnet.“ Sehr schön, wie Wiki das Piraten-Phänomen beschreibt. Denn dass es sich bei den Herrschaften um Politiker handelt, stellen die ja selbst in Abrede.
        @Markus:
        > Hast du eine dissoziative Persönlichkeitsstörung?
        Nein!
        Und ich auch nicht.

      1. *Ich* bin Stefanie Ruckels. Von einem Michael Schirge weiß ich nichts. Nao, die Situation ist doch folgende: In sämtlichen Bereichen der Gesellschaft gelingt es Amateuren, Autodidakten und Hobby-Akteuren in professionelle Arbeitswelten einzubrechen. Der Blogger macht auf Journalist, der Hobbygitarrist auf Musikproduzent, der Camcorder-Fuzzi auf YouTube-Filmmogul oder — im Falle der Piraten — der Dödel auf Politiker. Das finden natürlich alle anderen Dödel toll, weil sie ihresgleichen gespiegelt bekommen. Beispiel: XXXXX Niemand außer mir hatte bislang die Größe, ihm zu sagen, dass er als Ins-Internet-Schreiber dilettiert. Da seine Twitter-Freunde über genauso wenig Talent verfügen, glaubt er, er sei gut in dem, was er tut und überschätzt sich damit maßlos. DAS ärgert mich. Nicht wenige Netzaffine leben in einer großen Autosuggestionsblase. Jemand sollte sie zerstechen. (Ähm, also die Blase, nicht die Netzaffinen.) Diese Leute gehören geerdet. Markus könnte ich mir gut als KiKa-Moderator vorstellen. Natürlich nur so lange, bis er in den Stimmbruch kommt.

      2. @Gernot Neisser:
        Was du da umschreibst deckt sich ziemlich genau mit der Deffinition von Missgunst:

        Missgünstige Gefühle werden den Betreffenden gegenüber aufgrund ihrer allgemeinen Verpöntheit meist verborgen. Sollen sie trotzdem ausgelebt werden, werden zumeist Vorwände für die jeweilige Argumentations- und Handlungsweise herangezogen.

      3. Weil die Damen und Herren „Berufspolitiker“ natürlich selbst keine Dödel sind. Jeder von denen redet am Tag so viel Blödsinn, verbreitet so viel uninformierten Dunst, und stellt so oft unter Beweis, dass es ihm oder ihr an Bildung bzw Kompetenz im jeweiligen Ressort mangelt, dass man die Schei**e die dabei rauskommt in Silos abfüllen und nach Afrika verschicken sollte, um damit Getreidefelder zu düngen. Wahrscheinlich lösen wir damit noch das Welthungerproblem. Der einzige Unterschied bei Piraten ist, dass sie zugeben wenn sie was nicht wissen.
        Die Situation in der die Welt sich befindet beweist, dass auch die etablierten Parteien nicht wissen was sie tun. Jeder idealistische Amateur in diesem Laden kann die Situation nur besser machen.

      4. @Gebinsel:
        Das ist doch albern! Du hättest recht, wenn ich alles und jeden in toto scheiße fände. Hab ich das irgendwo geschrieben? Es gibt natürlich auch Könner. Stefan „Negermeier“ (Thomas G. Hornauer), z.B., hat eine grandiose Schreibe und ist daher völlig zurecht beim SPIEGEL gelandet. Gleichwohl kann ich mir maximal 3 Sätze von ihm durchlesen bis ich abbreche, weil mich sein Sujet — die Medienwelt und ihre handelnden Personen — nicht die Bohne interessiert. Ich höre schon den Einwand: „Markus sitzt als Sachverständiger in der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu ´Netzpolitik und digitale Gesellschaft´, ist Mitglied des Medienrates der Medienanstalt Berlin-Brandenburg, unterrichtet als Lehrbeauftragter für digitale Themen an verschiedenen Hochschulen und… und… und… wie soll er da noch Zeit finden, Sendungen für den ´Kinderkanal´ zu moderieren?“ Ich meine, das wäre durchaus möglich. Er könnte ja im Zug nach Erfurt arbeiten.
        @Oppi:
        Du verstehst es nicht. Es geht ums Selbstverständnis. Roger Willemsen mag — und da stimme ich ihm zu — „Menschen, die den Mut haben, sich selbst zu schaden.“ Menschen, deren Leben eine Fallhöhe hat. Beispiel: Ich finde, Guttenberg hat Mut bewiesen, indem er glaubte, das Abschreiben seiner Doktorarbeit käme nicht raus. Welchen Mut beweisen die Piratenkandidaten? Keinen. Weil sie BEWUSST keine Erwartungen wecken. So eine Einstellung beleidigt meine und sogar die Intelligenz von Förderschülern. Baum & Konsorten geben sich keine Mühe, dem Berliner Wahlvolk etwas zu versprechen, weil sie sich keine Mühe machen WOLLEN, etwaige Versprechen einzulösen. Sie schieben lieber ´ne ruhige Kugel. Das wird dann so aussehen, dass auf „Sendung-mit-der-Maus“-Niveau gebloggt wird, was eine kleine Anfrage ist. Ich bin erwachsen und will keinen Kindergeburtstagsscheiß! Verarschen kann ich mich selbst. Dazu brauche ich keinen schwulen Latzhosenträger, dessen Outfit erinnert an die Kleidung von Teilnehmern einer Ergotherapiesitzung in der Landesklinik Schweinewalde.

      5. Ich glaube viele eher, dass DU derjenige bist, der hier etwas nicht versteht. Deine Intelligenz wird ganz sicher nicht von ein paar Informatikern beleidigt, die zum ersten Mal in ein Parlament gewählt wurden, und sich jetzt erstmal zurechtfinden wollen und müssen, bevor sie großspurig irgendwas versprechen das sie dann nicht halten können (auch weil sie in der Opposition sein werden, wenn nicht grade die Hölle zufriert und Wowi es sich mit CDU UND Grünen verscherzt).
        Deine Intelligenz wird von korrupten, ewig gestrigen Schlipsträgern beleidigt, die behaupten alles zu wissen, obwohl sie in Wirklichkeit um nichts klüger sind als besagte Informatiker (ausser vielleicht in der Frage, wie man Geschäftsordnungstricks verwendet um den politischen Gegner auszumanövrieren).
        Wie einer sich im Parlament kleidet ist mir völlig wumpe, die sollen ein Land regieren und keine Misswahl gewinnen.
        Und ob einer nach Ladenschluss mit Männlein oder Weiblein anbandelt geht mir ebenfalls am Fuß vorbei.

        Wie du dich hier darüber aufregst, dass Anfänger nicht vom ersten Tag an in allem perfekt sind, das ist einfach nur traurig. Ich wette du hast in der ersten Klasse mit dem Satz des Pythagoras angefangen.
        Im Gegensatz zu den etablierten bin ich mir jedenfalls sehr sicher, dass die Piraten sich im Zweifelsfall schnell Expertise von ausserhalb einholen, und deren Rat dann auch beherzigen.

  5. @ Oppi:
    > Der einzige Unterschied bei Piraten ist, dass sie
    > zugeben wenn sie was nicht wissen.
    Und das findest du toll, weil ehrlich am längsten währt, oder was? Dir ist also ein charakterlich integrer Doofie lieber als jemand, der immerhin imstande ist, sein Nicht- oder Halbwissen vor dir zu verbergen? Ist dir eigentlich klar, was du da schreibst?

    1. Warum sollte jemanden ein geschickter Lügner lieber als einem ehrlichen Anfänger sein? Die Piraten wurden gerade erst gwählt, hatten noch keine Zeit sich in der Politik zu beweisen und schon wird ihnen Inkompetenz attestiert. Wie wärs denn mit der etablierten 100-Tage-Schonfrist die bisher praktisch allen Parteien eingeräumt wurde?

    2. Ja, mir ist klar was ich da schreibe. Und ja, dahinter stehe ich. Und jeder gewählte Volksvertreter der seine Wähler anlügt sollte geteert, gefedert und an den nächsten Laternenmast aufgeknüpft werden, oder zumindest postwendend sein Amt wieder abgeben, und zwar zusammen mit seinem passiven Wahlrecht, und das auf Lebenszeit.

      Ist DIR eigentlich klar was du da schreibst ? Du sagst doch nichts weiter, als dass du dich lieber belügen lässt, bevor … ja, bevor was eigentlich ? Der Berufspolitiker kann dir genausowenig helfen wie der „Doofie“ wie du es nennst (aber weder Kandidaten noch Wähler der Piraten kann man angesichts ihres durchschnittlichen Bildungsstandes wohl als „Doofie“ bezeichnen), ersterer lässt dich darüber nur im Unklaren bis es zu spät ist noch was zu tun.
      Folgt man deiner Einstellung bedeutet das also, dass man für ein Kopftätscheln und ein „alles wird gut“ die Zukunft des Landes aufs Spiel setzt. Herzlichen Glückwunsch.

  6. So viele off-topic-Kommentare habe ich selten gelesen.
    Ich dachte den Trollen ist langsam langweilig geworden.
    Meiner Meinung nach sollten in diesem Artikel erst einmal alle Kommentare gelöscht werden. Vielleicht diskutiert man dann wieder über das eigentiche Thema.

    Wenn ihr euch gegenseitig übertrumpfen wollt: tauscht eure Mailadressen aus und bombadiert euch gegenseitig mit geschliffenen Texten.

    Die Reaktion auf die Piraten ist schon amüsant: „Was die gibst noch? Wie konnte das passieren? Das ist keine ernsthafte Partei! Resozialisierung! Protestwahl“ usw.

    Einige Akteure sind offensichtlich geschockt. Diesmal hat es wohl besonders die Grünen erwischt. Hätten die Piraten etwas mehr Stimmen bekommen, könnten die Grünen nicht ohne Dritte mit der SPD koalieren. Rein menschlich kann ich vollkommen verstehen, dass man die Piraten mit Dreck bewirft. Solch ein Überraschungsssieg führt zwangsweise zu einer Abwehrreaktion. Langfristig gehen solche Äußerungen nach hinten los. Man kann die Piraten nicht mit bissigen Kommentaren verschwinden lassen. Die netzaffine Bevölkerung reagiert sehr empflindlich auf pauschale Beleidigungen – zu Recht. Den noch wählbaren Oppositionsparteien droht die Falle in die die CDU getappt ist: weniger das netzpolische Programm hat viele Piratenwähler entsetzt, sondern der arrogante und uneinsichtige Duktus eines Herrn Uhl und damit auch der Bundes-CDU. Kein Wunder, dass Parteien die den Standpunkt wortwörtlich nehmen („Der Standpunkt ist etwas auf dem man steht uns stehen bleibt“), immer mehr an Zustimmung verlieren.

    Das Video ist zwar amüsant aber es zeigt auch deutlich, dass auch die Presse von dem Ergebnis überrollt wurde. „Wie konnte das passieren?“ ist die häufigste Reaktion. Mit den eigentlichen Zielen der Partei setzen sich nur wenige klassische Medien auseinander. Das wird sich noch ändern.

    Es ist nur zu hoffen, dass die Piraten nicht über ihre eigene Unerfahrenheit stolpern.

    1. Ich will ja Trollen nicht verteidigen, aber ist dir aufgefallen, dass das „topic“ dieses Eintrags eine absurde taiwanische Renderanimation ist, die jemand als Nachrichten verkauft? Dass das eine Anregung zur ernsthaften Diskussion über die Berichterstattung zum Wahlerfolg der Piratenpartei oder über die Reaktionen ihrer politischen Gegner sein soll, würde ich einfach mal eine gewagte Spekulation nennen.

  7. > Next Media Animation zeigt, wie man auch über den
    > Erfolg der Piratenpartei in Berlin im Fernsehen berichten
    > kann
    nein, kann man nicht (im sinne von sollte man nicht).
    was, bitte, hat dieser kinderkram mit der realität zu tun?
    nada, rien, zero, null.

  8. @Bernd:
    > Meiner Meinung nach sollten in diesem Artikel erst einmal
    > alle Kommentare gelöscht werden.
    Ja nee, is klar. Alle. Bis auf deinen natürlich…. Oh Mann, geh auf eBay, LÜK-Kästen ersteigern. Weißt du, was Hochhuth über Peymann gesagt hat? „Er ist einfach menschlich der letzte Dreck.“ Einfach mal sacken lassen.

    1. Falsch, meinen Kommentar kann man auch gerne löschen. Dann kann die Diskussion über das eigentliche Thema beginnen.

      Davon abgesehen ist deine direkte Beleidigung vollkommen unakzpetabel. Was soll das? Du kennst mich nicht.

      Du kannst mich gerne kritisieren. Dann sei dabei aber fair und mach es detailliert und sachlich.

      Warum muss hier ein unnützer Flamewar ausbrechen? Offensichtlich polarisieren die Piraten! Gut so!

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