Kultur

Peter Sunde im Portrait

Der Freitag hat ein schönes Portrait über Peter Sunde veröffentlicht: Der gute Pirat.


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„Pirate Bay machte Spaß“, erinnert er sich heute. „Aber es stand auch für etwas, an das ich wirklich glaubte – Meinungsfreiheit.“ Für Sunde, der sich bislang als eher unpolitisch verstand, ist die Heftigkeit, mit der Pirate Bay von amerikanischen Firmen angegriffen wurde, eine Art politische Initiation. „Ich nahm die Anklage sehr persönlich: Alles, was ich kann, kann ich, weil ich kopiert habe. Alles, was ich über Computer weiß, habe ich durch kopierte Sachen gelernt. Jetzt heißt es: Kopieren ist illegal? Das heißt, ich bin illegal!“ Es geht für ihn nun um mehr als ein paar Gratis-Filme.

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14 Kommentare
  1. Unglaublich, ich fass es nicht !

    WIe kann man den Diebstahl von geistigem Eigentum nur so verherlichen ? Mit den gleichen Argumenten könnte ich mich doch auch dafür rechtfertigen wenn ich einen Laden ausraubte.

    Ich glaube wir brauchen einfach härtere Strafen und websperren um die Leute die solche Verbrechen begehen abzuschrecken. Das Recht auf Eigentum ist schliesslich ein Menschenrecht, auch im Internet. Mal ganz davon zu schweigen das hier millionen von Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehen.

    Frankreich machts da genau richtig, wer sich im Internet nicht benehmen kann wird eben dauerhaft ausgeschlossen. So sind die Regeln, das Netz ist schliesslich kein rechtsfreier Raum !

  2. Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948

    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

    Artikel 17

    1. Jeder hat das Recht, sowohl allein als auch in Gemeinschaft mit anderen Eigentum innezuhaben.
    2. Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

    //Urheberrecht bzw immaterialgüterrechte gelten jedoch genausowenig wie Patene als Eigentum, d.h wird sich die Urheberrechtslobby wohl kaum auf die Deklaration der Menschenrechte berufen können.

  3. @cdu wähler

    wenn sie geistiges eigentum mit realen dingen vergleichen und dafür dieselben strafen fordern, dann kennen sie wahrscheinlich auch nicht den unterschied zwischen mord im computerspiel und mord im echten leben.

    sie haben vergessen zu fordern auch dies gnadenlos zu bestrafen. und wenn dann 90 % der bevölkerung im knast sitzen, könnten diese 90 % auf die idee kommen mit leuten ihrer ansicht die unterkunft zu tauschen…
    ;-)

    copyright – schon das wort ist lüge, es geht um kopierverbot, das eine kaste der herrschenden durch lobby-bestechung politisch durchboxen.
    der mehrheit der bevölkerung wird also ihre eigene kultur vorenthalten. nur bei der umweltzerstörung incl. -atomkraft u. waffen agiert dieses witzig absurde brutalo system noch krimineller!

    ARGUMENTE SIND DIE WAFFEN DER ZUKUNFT!

  4. Wer mich kopiert, dem faulen die Eier ab. :-)

    Ansonsten hoffe ich für jeden Raubkopierer, daß man ihn erwischt. Denn es ist schändlich, andere Menschen um deren Profit zu bringen.

    Wer das nicht schnallt, ist mein Feind. Ihr habt zu verstehen, daß es Diebstahl ist, wenn man kopiert, was einem anderen eingefallen ist, was er online stellt, was er in Buchform, CD, Video, Fernsehen bringt.

    Räuber sind zu bestrafen. Straßenraub und Onlineraub.

    @CDU-Wähler
    Die Kappung des Internetanschlusses ist recht blöde. Wenn ich Dir Dein Auto vom Hof hole, sitzt Du drei Minuten später in einem anderen Wagen. Außerdem ist das rechtswidrig. Provider sind im Übrigen nicht die Zuträger und Hilfsbüttel der Justiz, jedenfalls nicht so platt, wie es von Dir gewünscht ist.

    Dauergast

  5. Ich stimme Ihnen voll und ganz zu.
    Wer seine Ideen nicht teilen will, hat ein Recht, dies zu tun.

    Jedoch sollte man solche Menschen nicht unterstützen und stattdessen zu freien (im Sinne von Freiheit!) Alternativen greifen, da diese wesentlich wertvoller sind und Kultur schaffen.

    Ich kann sowieso nicht nachvollziehen, dass Jemand dafür bezahlt, keine oder kaum Rechte übertragen zu bekommen.

    Das Internet darf kein (menschen)rechtsfreier Raum werden!

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