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Open Data-Wettbewerb „Apps für Deutschland“ startet

Morgen, den 8.11. startet offiziell der Wettbewerb Apps für Deutschland, in Koseform auch liebevoll Apps4DE. Wettbewerbe dieser Art gab es in der Vergangenheit schon einige, wie z.B. Apps4Berlin. Sie sind eine Möglichkeit, Open Data-Projekte zu fördern und soll die Verwaltungen dazu ermuntern, Daten für die offene Nutzung, Weiterverarbeitung und -verbreitung entsprechend bereit zu stellen.


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Das Ganze ist entstanden in Zusammenarbeit von BMI, dem Open Data Network, der Open Knowledge Foundation und dem Government 2.0 Netzwerk. Innenminister Friedrich wird auf der Messe Moderner Staat in Berlin den Wettbewerb eröffnen. Er wird am Ende auch die Preise an die Preisträger, verleihen, die durch eine Jury bestimmt werden.

Eingereicht werden können ab sofort schon Ideen und Daten, beides allerdings nur bis zum 15. Dezember 2011. Aber auch Anwendungen können bereits ebenfalls eingereicht werden, wobei für diese der Einsendeschluss 1. Februar 2012 gilt.

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10 Kommentare
  1. Muss man das Apps nennen? „Open“Date und „App“ schließt sich irgendwie gegenseitig aus. Und muss das vom BMI kommen? Naja, einige nette Sachen sind ja schon dadurch entstanden. Gut ist auch, dass die Lizenzproblematik angesprochen wird.

    1. App ist nur kurz für Application.
      Die Abkürzung ist zwar im Rahmen von iOS verbreitet worden, aber dass ändert nichts an der eigentlichen Bedeutung.

      Aber ja, ich mag den Begriff auch nicht so sonderlich für Programme.
      Umgekehrt können genau solche Veranstaltungen den Begriff wieder neutraler belegen.

      1. Aus meiner Sicht nicht. Ist zwar nur War on Words, aber Worte prägen nun mal was man erwartet.

        Die meisten „Apps“ sind dumm. Sie leben in der Cloud von einen Datenbankserver und können einem jeder Zeit weggenommen/unbrauchbar gemacht werden.

        Ein richtiges Programm welche auf meiner Hardware läuft, kann, eine lokale Kopie der Datenbank vorausgesetzt, weiter funktionieren.

        Eine App aus technischen (soll auf dem Handy aktuell laufen) und aus Kontrollgründen „kaputter“ als die meisten Programme, auch wenn es da sicherlich Schnittmengen gibt.

        Aber ein App ist in den meisten Fällen eher eine bunte GUI für einen Datenbankabfrage (Spiele nehme ich jetzt mal raus …).

    1. Dafür fehlen aber noch der Vorbuchstabe „i“, das Wort „Siri-abfragbar“ und „facebook“, aber vermutlich haben die Zeit, brand eins und facebook nicht mitgesponsert …

  2. Bin gespannt ob es Bilder mit Friedrich und möglichen Plakaten geben wird, dass hätte er verdient, denn er ist haltlos, aber das will ja niemand hören, nächste Sau bitte.
    LAAAANNNGGWWEEIIILLLIIIGGG!

  3. BULLSHIT!

    Mein Bullshitbingobogen ist gerade komplett ausgefüllt worde. Apps4Berlin, Government 2.0, Open Data, Knownledge Foundation, Appz4DE. Mit solchen Worthülsen und Verstümmelungen von vorhandenen Wörtern wie Applications ist noch kein erfolgreiches Projekt geboren.

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