In Australien werden langsam die Weichen für eine 3‑strikes-Regelung gestellt. Es läuft nach dem altbekannten Muster ab:
Federführend ist eine Lobby-Organisation der Rechteinhaber, natürlich werden auch ISPs an den Tisch zitiert, und natürlich ist keine bürgerrechtsnahe Gruppe eingeladen, die Kritik an der geplanten Strafabschaltung des Internetanschlusses oder den gesellschaftlichen Folgen für die Betroffenen üben könnte.
Wenn es nach den australischen Rechteinhaber-Organisation AFACT geht, soll die Strafabschaltung natürlich auch ohne größere Hürden wie zum Beispiel einem Richterbeschluss durchgesetzt werden.
Zuletzt wurden 3‑strikes in Neuseeland im Schnellverfahren beschlossen und Anfang August eingeführt.