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Anonymous-Video: Operation Bling

Es gibt ein neues Anonymous-Video, was ganz interessant ist: Operation Bling. Stargast ist Hillary Clinton, die rund die Hälfte des fünf Minuten langen Videos mit ihrer Rede über Internetfreiheit aus dem vergangenen Jahr zitiert wird. Dazu gibt es etwas Revolutions-Attitüde und die Aufforderung, auf Geldscheine „You are anonymous“ zu schreiben (Das scheint dann wohl die…

  • Markus Beckedahl

Es gibt ein neues Anonymous-Video, was ganz interessant ist: Operation Bling. Stargast ist Hillary Clinton, die rund die Hälfte des fünf Minuten langen Videos mit ihrer Rede über Internetfreiheit aus dem vergangenen Jahr zitiert wird. Dazu gibt es etwas Revolutions-Attitüde und die Aufforderung, auf Geldscheine „You are anonymous“ zu schreiben (Das scheint dann wohl die Operation Bling zu sein). Warum man das machen soll, wird aber nicht verraten. Trotzdem vor allem wegen der Clinton-Zitate nett gemacht.

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Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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17 Kommentare zu „Anonymous-Video: Operation Bling“


  1. Christian H.

    ,

    > Ss gibt ein neues Anonymous-Video, was ganz interessant ist.

    Schreiben inzwischen schon 13jährige die Artikel bei netztrollitik?


    1. @Christian H.: Du bist ja ein ganz schlauer!


  2. YouTube-Kommentator

    ,

    Der Zweck des Ganzen soll wohl sein, Werbung für Anonymous zu machen und Aufmerksamkeit zu generieren.


  3. @Christian: mal abgesehen davon, dass eine Diskriminierung wegen des Alters echt nicht geht, hat ein (schnell ausgebesserter) Rechtschreibfehler rein gar nichts damit zu tun. Mit solchen Kommentaren diskreditierst du die Autoren, deren Werk Du selbst in Anspruch nimmst und die Dir Neuigkeiten aufzeigen. Also danke lieber, statt zu stümpern ;)

    und @YouTube-Kommentator: gut möglich


  4. dertypausderdrittenreihe

    ,

    Hillary Clinton ist Anonymous!


  5. Die Idee mit den Geldscheinen finde ich witzig. Echt jetzt :)
    Ich stell mir das so vor: Obama beim Pizzanäcker um die Ecke. Will bezahlen. Holt einen Schein raus, guckt drauf und stutzt.


  6. Wobble

    ,

    Ich denke mal, dass es eine Aktion ist mit der man auch Leute erreichen will, die nicht andauernd vorm twitter hängen. Geldscheine haben auch schon früher als Nachrichtenmedium gedient.

    Aber ob Otto-Normalbürger was mit „You are anonymous“ anfangen kann… kA.


  7. Nicht Anonymous

    ,

    Erinnert mich an „Operation Lioncash“, bei der man >:3 auf Geldscheine schreiben sollte. Da steckt zwar keine politische Botschaft dahinter, aber es ist eine interessante Art von Flashmob.


  8. […] Leakspin“ veröffentlicht Leaks unter der neuen Crowdleak-Domain. In einer neuen „Operation Bling“ wird dazu aufgerufen Geldscheine als Kommunikationsmedium zu begreifen und diese mit der Aufschrift […]


  9. || You are a real person with an identity. ||
    || Don’t waste your precious time on this planet. ||


  10. Wenn man sich die Clinton Rede heute anschaut strahlt sie eine Aura des Trugs und der Verlogenheit sondergleichen aus. Un – glaub – lich. Und wirklich traurig.


  11. Deus Figendi

    ,

    Naja, der Grund ist angegeben als „spread awareness“.
    Ansonsten war meine erste Assoziation einfach nicht die Gruppe „Anonymous“, sondern einfach „anonym“. Wer mit Bargeld bezahlt bleibt bei seinem Einkauf anonym, es gab in der Vergangenheit immer wieder mal Ideen Bargeld abzuschaffen. Imho eindeutig um alle Geldflüsse nachvollziehen zu können.
    Die Botschaft ist meiner Meinung nach also einfach „Du bist gerade anonym, weil du bar zahlst“.

    Im Übrigen halte ich solche Pläne das Bargeld abzuschaffen für zum Scheitern verurteilt, illegale und halblegale Geschäfte würden eben über irgendeine Ersatzwährung abgewickelt (z.B. Metalle, Zigaretten oder meinetwegen NAND-Flash-Datenträger ^^) der Wert pro Gramm, Stück oder Byte pendelt sich dann von selber ein.

    Wäre es zu Werbezwecken würde ich vielleicht eher eine URL drauf schreiben… hm vielleicht eh ne Interessante Idee QE-Codes auf Bargeld zu drucken… müsste mal probieren ob das klappt.

    PS: Dies ist die Seite auf der ich am Häufigsten reCaptchas lösen muss und mir fällt gerade auf, dass irgendwie sehr häufig das Wort „manifest(s)“ gelöst werden muss. Ob dieses Wort besonders schwer in OCRs zu lesen ist!?


  12. Koennte der Spruch einfach Werbung fuer http://www.youareanonymous.com sein? Ist derzeit auch bei Google 1. Hit wenn man nach dem Spruch sucht – und wird sicherlich auch ueber Monate „irgendwas“ zum Thema hervorbringen.

    Ich denke (positiv): Sensibilisierung der Oeffentlichkeit ist das Ziel.


  13. wetter

    ,

    Und vielleicht von der Seriennnummer noch ne Stelle wegradieren?

    Hörte mal die Zahl, dass ein Euroschein nach ca. 4 Hops wieder von einer Bank \eingezogen\/zur Prüfung geschickt wird. Hat da wer was belastbares zu?

    Leider ist auch für Geldautomaten-Reparateure das Modul für die Geld-Auszahlung ne Blackbox, von der sie nichts wissen.

    Ein FDP-MdB war übrigens echt schockiert, als ich mal um die Imagination bat, dass die Ausgabe von Geldscheinen im Automaten anhand der Nummer und eines günstigens Bausteins leicht getrackt werden könnte – sie schein es schnell als Hirngespinst verdrängen zu wollen.


  14. Die Idee mit dem Geldschein ist genial, werde in Zukunft auf jeden meine URL Drauf schreiben.
    Ich weis nur nicht ob das dann Sachbeschädigung ist.


  15. Deus Figendi

    ,

    » Ich weis nur nicht ob das dann Sachbeschädigung ist.
    Du darfst deine eigenen Sachen beschädigen. Und Bargeld besitzt du idR selbst, das ist keine Leihgabe der Notenbank oder so.
    Und natürlich darfst du deine beschädigten Sachen gegen andere Sachen (Waren) eintauschen.


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