Kultur

The Beast File: Google

The Beast File: Google“ ist ein etwas Google-kritisches Vieo, was anschaulich zeigt, wie man Informationen schön in einer Animation verpacken kann:

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Meet Google. The noun that became a verb. The world’s favourite search engine, and the company whose motto is „Don’t be evil…“ Graphics by Patrick Clair, written by Elmo Keep and Jon Casimir. Hungry Beast airs in Australia on the ABC, 9PM Wednesdays. More stories: abc.net.au/hungrybeast

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32 Kommentare
  1. Bitte Markus, jetzt fang du nicht auch noch an, diese Anti-Google-Kampagne mitzumachen. Merkt denn niemand wie die Printmedien versuchen, Googles Image madig zu machen, um mehr Zustimmung für ihr \Leistungsschutzrecht\ zu bekommen? Wie die Politik Google als \Feind der Privatspähre\ aufbauen will, um von den eigenen Überwachungsmaßnahmen abzulenken? Die Datenschutzbewegung sollte sich nicht an dieser Hexenjagd beteiligen.

  2. Tolles Video!

    @bender: Deswegen soll man Google nicht mehr kritisch betrachten dürfen? Datenschutz und das Leistungsschutzrecht sind doch zwei paar Schuhe…

  3. Nur ein Detail … nicht zur Sache, sondern zur Form: Schöne Animation? Ich finds schrecklich. Das verwirrt mich mehr als daß es hilfreich ist. Es werden ja keine komplexen Zusammenhänge vereinfachend dargestellt, sondern nur gesprochene Buzzwords mit Symbolen versehen. Da ist es einfacher das Wort zu haben, z.B. „Freunde“, anstatt ein beliebiges Symbol dafür: ein Strichmännchen… das ALLES bedeuten kann, und das mir erst „übersetzt“ werden muß vom Sprecher. Warum nicht einfach das Wort selbst in der Animation erscheinen lassen, warum diese umständliche, unnötige „Verschlüsselung“ in Grafiken?
    Noch dazu werden diese Buzzwords-Symbole so derartig chaotisch über den Bildschirm verteilt, es ergibt überhaupt keinen Sinn.

    Also das ist genau die Art wie eine Animation *auf keinen Fall* gemacht sein sollte.

  4. @bender:

    Für dich gibt es nur schwarz oder weiß? Kritik ist doch nicht gleich eine „Kampagne“. Es gibt nichts auf der Welt was nur negativ oder nur positiv ist. Auch Google hat natürlich negative und positive Seiten. Und nur, weil irgendwelche Deppen bloß das negative propagieren, heißt das noch lange nicht, daß du und ich es uns erlauben können nur das positive zu sehen! Das eine ist genauso dumm wie das andere.

  5. Ich find’s schade, dass durchaus berechtigte Kritik hinter einem Vorhang der Polemik fast komplett verschwindet.

    Es beginnt mit dem steroids-Zitat, das in dieser Form ohne Kontext keinen Informationsgehalt hat und einzig dazu dient, Stimmung zu machen.
    So geht es weiter, warum wird z.B. die Anzahl der Patente erwähnt, als handele es sich dabei um etwas Bösartiges?
    Und was für ein Scheiss ist denn bitte dieser Investitions-Vorwurf („…and no doubt other areas we haven’t thought of yet“)?
    Dann kommt der Phone/Mail-Blödsinn, „Google wants to know YOUR front lawn“ und so weiter.

    Nach all den reißerischen Vorwürfen musste ich mich echt anstrengen, um die für mein Verständnis kritikwürdigen Punkte anzuerkennen und nicht das ganze Video als hetzerische Scheisse zu verwerfen.
    Hätten die Autoren sich bei den Behauptungen auf einige Kernthesen beschränkt und stattdessen diese ausgeführt, wäre es sicher ein tolles Video geworden.

    Die Gestaltung gefällt mir übrigens sehr gut ;)

  6. Stellt euch mal ein anderes großes Unternehmen in dieser Position vor (Microsoft, Apple oder wer auch immer)! Bin mir sicher, die würden 1. mindestens gleich viel sammeln und 2. wär dann nicht mehr alles gratis! Von den guten Ideen von Google mal abgesehn! Ich bin froh, dass es Google gibt! Google soll wie jedes andere Unternehmen kritisch betrachtet werden, aber nicht so!

  7. @markus

    @bender: Sorry, aber die Verbindung Printmedien/Leistungsschutzrecht zu diesem Video finde ich etwas konstruiert.

    Dieses Video ist nur ein Beispiel dafür, wie sich auch Blogger und Aktivisten von dem Anti-Google-Hype haben anstecken lassen. Google ist jetzt plötzlich das „evil empire“ des Internets. Wie Lukas (#15) schon richtig erkannt hat sind die meisten Vorwürfe in diesem Video eigentlich Käse, etwa die vielen Patente von Google, oder die Klagen der Verlage/Musikindustrie gegen Google Books/YouTube. Hier werden viele Argumente aus den Anti-Google-Kampagnen der Printmedien übernommen. Fehlt nur noch, dass ein „fair share“ von Googles Umsatz gefordert, weil sie sich als Suchmaschine erdreisten, einfach auf andere Seiten zu verlinken.

  8. @bender: Es wäre hilfreich, wenn du es den Gegnern der übermäßigen Datensammlung zumindest im Nebensatz zugestehen würdest, in welchen Bereichen ihre Kritik auch für dich Substanz hat.

    Dass sie – im zweiten Schritt – für etwas instrumentalisiert wird, das du ablehnst, ist schließlich ein ganz anderer Aspekt.

  9. @#23

    @bender: Es wäre hilfreich, wenn du es den Gegnern der übermäßigen Datensammlung zumindest im Nebensatz zugestehen würdest, in welchen Bereichen ihre Kritik auch für dich Substanz hat.

    Klar, da gibt es durchaus Punkte. Die viel geäußerte Kritik an Googles Sammlung von medizinischen und genetischen Daten teile ich. Auch die Nutzung von Google Docs finde ich fragwürdig (was komischerweise kaum kritisiert wird).

    Dass sie – im zweiten Schritt – für etwas instrumentalisiert wird, das du ablehnst, ist schließlich ein ganz anderer Aspekt.

    Mag sein. Es geht mir darum, dass bei all dem Google Bashing nicht vergessen wird, dass wir es aktuell mit einem Staat zu tun haben, der deutlich mehr und deutlich sensiblere Daten sammeln.

  10. Zitat: „Es geht mir darum, dass bei all dem Google Bashing nicht vergessen wird, dass wir es aktuell mit einem Staat zu tun haben, der deutlich mehr und deutlich sensiblere Daten sammeln.“

    Es ist keine Frage, dass wir es mit einem sammelwütigen Staat zu tun haben. Unter diesem Gesichtspunkt wirkt das Googlebashing von Frau Aigner schon etwas unglaubwürdig. Trotzdem ist mir persönlich nicht wohl bei dem Gedanken an das was Google über mich sammelt – und rein mengenmäßig ist es vermutlich mehr als der Staat. Ich habe im Gegensatz zum Staat auch keine Kenntnis darüber, welche Daten zusammengeführt werden.
    Google hat sicher einige tolle Dienste, die ich gerne und häufig nutze – gerade deshalb sollte man den Konzern nicht aus seiner kritischen Wahrnehmung verbannen.

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