Netzpolitik

Guardian: Leser-Fragerunde mit Julian Assange

Der Guardian hat heute eine live-Frage-und-Antwort-Runde mit Julian Assange angeboten. Da das Ganze mit der Kommentarfunktion des Content-Management-Systems umgesetzt wurde, war guardian.co.uk recht schnell nicht mehr erreichbar. Nicht überraschend, wenn plötzlich die halbe Welt jede Sekunde auf „Neu laden“ für ein sich jede Millisekunde änderndes Dokument von mehreren MB drückt.

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Immerhin, eine Auswahl der Fragen und Antworten ist jetzt online, Julian Assange wieder offline, und der guardian dafür wieder erreichbar.

Trotzdem nominiere ich den guardian für den 2010er Selbst-DDoS-Darwin-Award.

Wer statt der Originalantworten lieber eine deutsche Zusammenfassung liest, wird beim zdf fündig.

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6 Kommentare
  1. HAHAHAA „Internetausdrucker“ bei einem Chatversuch – köstlich…ansonsten muss man schon sagen, dass der Guardian von den „Erwählten“ noch am besten dasteht. Der Spiegel ist ja wirklich zum Haare raufen. Die bekommen einen Elefanten geliefert und veröffentlichen eine Mücke.

  2. Ich finde das sehr interessant.
    Anscheinend haben Die ein echtes Problem bekommen.
    Denn wenn deren dumme Ansichten noch nicht einmal diejenigen in den eigenen Reihen vertreten, so dass sie Informationen weitergeben, scheint es mir so, dass deren Tage hoffentlich bald gezählt sind.
    Diese ganze Kontrolle und Unterdrückung finde ich echt zum Kotzen von diesem Gesindel.
    Ich find das gut, was der Typ hier macht. Immerhin sorgt er für ein wenig mehr Freiheit der Weltbevölkerung und hilft dabei, diesen Dreck von oben wegzuräumen, der ansscheinend nur dazu da ist, 80% der Weltbevölkerung zu unterdrücken (Natürlich gibt es Ausnahmen, sorry).
    Die Anschuldigungen gegen den sind nicht glaubwürdig, weil sie aus den Mündern von Verbrechern nicht gedeckt sind.
    Ich find es aber eine prima Leistung der Regierung, Völker gegeneinander auszuspielen, so dass diese gegeneinander Krieg führen und dabei noch abkassieren. Das ist schon eine Leistung, wenn auch keine rühmliche.
    Aber was solls, man tuts halt für sich selbst.
    Jeder ist doch ein Egoist und versucht für sich den größten Vorteil zu erhaschen. Und wenn die Regierungen das auf diese Weise wie hier aufgedeckt tun, dann ist das nach meinen Worten nicht verwunderlich. Sind ja keine Götter oder so, die für das Wohl der Menschen sorgen, sonst würd man sich hier wohl sicherer und gerechter behandelt vorkommen. Der Abstand zwischen A und R wäre dann auch nicht mehr allzu gravierend.
    Es sind nur Egoisten, wie jeder andere auch und das was aufgedeckt wurde ist eine logische Konsequenz.

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