Kultur

Container-Aktion des Aktionsbündnis Winnenden

Das „Aktionsbündnis Winnenden“, bestehend aus betroffenen Eltern, hat Container vor der Oper in Stuttgart am 17.10.09 aufgestellt und Jugendliche und Eltern dazu aufgerufen, Killerspiele in einem riesigen Container zu entsorgen. Damit könne man an einer Verlosung eines Trikots mit den Unterschriften der deutschen Nationalmannschaft teilnehmen.

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Das fand ich nicht besonders bloggenswert. Bis ich dieses Video gefunden habe:

Die Aktion war wohl so erfolgreich, dass man das in dem riesen Container finden konnte:

Zum Zeitpunkt (14:30Uhr) befanden sich im Container: 2 PS2 Spiele (darunter GTA San Andreas), 1 CD, 1 Gameboy Modul

Update: Die Aktion eignet sich hervorragend für ein Lehrstück in Sachen Medienkritik.

In diesem Video wird ein Dreh vor Ort gezeigt, wie man die Bilder passend für die Abendnachrichten aufbereitet:

Der Kameramann sucht den passenden Winkel und in den Kommentaren hier im Blog wird beschrieben, wie schwer es war, einen passenden Jugendlichen für den Einwurf zu organisieren.

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109 Kommentare
  1. …wenn der mal volle ist, mail me. Ich komm dann vorbei und lad auf. Dann wird eine Zockerwoche eingeläutet…Mal ehrlich – was kommt demnächst? Lächerliche Aktion von dieser „Expertentruppe Amok“..

    Mit dieser Aktion wird nichts erreicht ausser der eigene Frust präsentiert. Ich hol mir meine Spiele notfalls aus den USA. Das ist Original und ich kann mir einen angenehmen Abend machen. Virtuell und meine Tastatur zum Qualmen bringen.

  2. Sehr interessant finde ich die Meldung dazu auf der Seite des Aktionsbündnis:

    “ Mit einem Plakat rief das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden auf: „Familien gegen Killerspiele!“.

    Zu der Veranstaltung am Samstag, 17. Oktober 2009 stand auf dem Platz vor der Staatsoper in Stuttgart ein Container bereit. Gesammelt wurden Spiele, die das Töten von Menschen simulieren!.

    Bei dieser sehr erfolgreichen Aktion, die ab 10 Uhr statt fand, konnten viele Gespräche und Diskussionen mit Befürwortern sowie Menschen, die anderer Meinung sind, geführt werden.“

    Wahrscheinlich gab es da noch einen riesen Ansturm ^^

      1. Blödsinn! Zu allererst müssten mal die Waffen aus der Hand von Kriminellen verschwinden und da bin ich doch mal gespannt wie das funktionieren soll denn von diesen werden immer noch die meisten Verbrechen mit Schusswaffen begangen und nicht von „Privaten“.

  3. Ich hatte wahrhaftig für einen Moment überlegt, kurz nach Stuttgart fahren und meine kiloschwere AOL-CD-Sammlung abzugeben. Hätte ich nur gewusst, dass die Konkurrenz so lahmt… das Trikot wäre sicher gewesen. ;-)

  4. Also ich habe da etwas gemischte Gefühle. Ich bin 50 und ich kann meine Altersgenossen verstehen, die derartige Aktionen unterstützen. Sicher auch ein Ausdruck der Hilflosigkeit vor dem Hintergrund solcher unfassbaren Ereignisse wie in Winnenden. Insofern bitte ich darum, sich als „Wissender“ mit Sarkasmus etwas zurückzuhalten.

    MfG – Stephan

  5. Die Games sind sicher von den Jugendlichen gewesen die bei dem Amoklauf verstarben.
    So konnten die Eltern wenigstens irgendwas Medial vorweisen um es z.B. in die Heute nachrichten zu schaffen…

  6. Klarer Fall!
    Die beiden einsamen Killerspiele in dem Container waren die einzigen Originalspiele weit und breit und es wollte niemand mit Raubkopien durch Stuttgart laufen.

  7. @ Stephan:
    Ich halte Sarkasmus für eine durchaus angebrachte Antwort auf Polemik und sinnlosen Aktionismus wie diese Containersache. Da wird nur wieder von alten Leuten etwas verteufelt, was sie nicht kennen. Auch wenn man 50 oder älter ist kann man sich ja ruhig mal näher über ein Thema wie Computerspiele informieren, anstatt gleich die Fackeln und Heugabeln auszupacken.

  8. Bemerkenswert fand ich den Kommentar von Peter Muehlbauer bei Telepolis:

    Mit offenbarem Bezug auf die Verschwörungstheorie aus dem so genannten „Kölner Aufruf“ heißt es weiter, man meine „nur solche Spiele, die vom amerikanischen Militär entwickelt wurden, um die Gewaltschwelle zu senken“. Eine Einschränkung, die auf eine möglicherweise nicht ganz so intensive Auseinandersetzung mit dem Thema hindeutet.

    Oh, und wo wir gerade bei Telepolis sind: Lang, aber lesenswert ist auch der Artikel „Kasperltheater, Folterpornos und Zensoren“ in dem sich Hans Schmid über die BPJM und die kulturellen Kollateralschäden eines aus dem Ruder gelaufenen Jugendschutzes aufregt.

    Auch wenn es dort um Filmzensur geht, sind die Parallelen doch offensichtlich. In beiden Fällen führt das „Wertediktat des „provinziellen Konservatismus (so ähnlich definiert es Schmid) nicht nur zu einem Kulturverlust, sondern schwächt eine Gesellschaft dadurch, dass eine Auseinandersetzung mit problematischen Inhalten verhindert wird.

  9. @20: Also ich war auch da. Der Text von den “zwei Dutzend” Spielen (u.a. Counterstrike) ist von der dpa irgendwann vor 14 Uhr[1] und ist falsch. Ich hab ca. 12 Uhr reingeschaut und es gibt Berichte von 13:30 Uhr[2], da waren jedesmal definitiv nur diese 3 Objekte drin und einige Zigarettenstummel von dem Aktionsbündnis selbst. Ich sag euch: Glaubt den Medien nichts. Hauptsache noch Counterstrike untergebracht!

    [1] siehe Datum hier: http://www.focus.de/panorama/welt/kriminalitaet-elternbuendnis-sammelt-und132killerspieleund147-ein_aid_445618.html
    [2] http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=2972#comment-21815

  10. Lustig wäre es, wenn die Eltern nicht glauben würden, dass das was bringt…
    Ballerspiele sind nun mal nicht die Ursache. Sie sind ein Symptom, wenn überhaupt.

    captcha: „integers $6-Billion“
    Ja, das geht noch in einen Integer, aber das Geld habe ich leider nicht…

  11. Ich finde wir sollte auch alle Tom & Jerry Zeichtrickfilme „vernichten“, wenn man überlegt wie oft die kleine Maus der Katze einen mit dem Hammer überzieht…

    Und das schreibe ich, der null Ahnung von Egoshootern hat, aber den richtigen Ausdruck dafür kennt.

  12. Zitat „Verbot von Killerspielen, die
    dazu dienen, Menschen zu ermorden“
    Sorry, wer sowas als Unbedeitigter unterschreibt, der unterschreibt möglicherweise so manchen Unfug… Allerdings kann man den Urhebern dieser Unterschriftenliste keinen Vorwurf machen… es sind die Hinterbliebenen der Opfer. Im Gegensatz zur Politik die solche Themen gerne auf Wahlkampfveranstaltungen in Seniorenresidenzen verwenden, machen es die Leute einfach nur aus Verzweiflung, weil sie leider nie die Antwort auf die Frage „Warum“ bekommen werden.

  13. … wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen. (Heinrich Heine)

    Computerspiele sind Kulturgut und warum maßen sich die Mitglieder des Aktionsbündnisses an, dieses zu vernichten? Aufklärung und Sensibilisierung zu diesem Thema sind die richtigen Wege.

    Außerdem wäre es viel wichtiger die wahren Auslöser in der Schule zu suchen, wo Mobbing durch SchülerInnen Alltag ist und LehrerInnen viel zu häufig wegsehen, sei es aus Überlastung oder Desinteresse.

    1. \Außerdem wäre es viel wichtiger die wahren Auslöser in der Schule zu suchen, wo Mobbing durch SchülerInnen Alltag ist und LehrerInnen viel zu häufig wegsehen, sei es aus Überlastung oder Desinteresse.\

      Das sind allerdings Probleme zu deren Lösung man weiter/intensiver denken muss als \Spiele sind weg, Probleme sind sicher auch weg!\. Ich finde es sehr schade, daß hier schon vorgegangen wird wie vor einigen Jahrzehnten. Ich hoffe, daß diese Aktion in der breiten Öffentlichkeit zerfetzt wird, auch wenn ich das ein wenig bezweifle. *So* darf es jedoch nicht weitergehen, denn dann wird es nicht mehr lange dauern, bis wieder Bücher brennen und Medien verboten werden.

  14. @ 32
    Weil die meisten Opfer sind, in diesen Bündnis.Zuminderst derjenige der die Seite erstellt hat, ist ein Vater eines Opfers. Es ist verständlich dass solche Leute irgendwelche Ursachen suchen.. der Täter ist tod, den kann man nicht mehr zur Verantwortung ziehen.. also sucht man „Ersatz“. Das Schlimme ist die Politik die da mit „drauf springt“ .. normalerweise sollte man von außenstehenden Politikern meinen dass sie das ganze Realistisch sehen, und nicht nur einfach Emotionen nachlaufen.. Weil mit der Logik könnte man auch ankommen und die Todesstrafe fordern (Z.B bei Kindesmorden)

  15. Ich kann dazu sagen, daß ein Verbot von „Killerspielen“ (ich bevorzuge die Bezeichnung Ego-Shooter) keine Lösung des Problems ist. Vielmehr bedarf es eines offeneeren Zugangs zum Thema Medien. Das wird von der konservativen Bevölkerung natürlich abgelehnt, und deshalb wird es von den konservativen Parteien auch gerne angenommen, aufgebauscht und öffentlich zelebriert – ganz so ähnlich wie die Bücherverbrennungen seinerzeit.

    Das allerdings hat nichts mit den Eltern der Opfer des Amoklaufs zu tun. Ich hoffe, daß sie einen anderen Weg finden, ihrer Wut Ausdruck zu geben.

    Aber: ich spiele keine Ego-Shooter, denn auch ich finde deren Realismus befremdlich. Dann doch lieber Bubble Bobble ;-)

    Was mich stört, ist die völlig indifferente Haltung der Konsumenten gegenüber ihrem Medium. Natürlich ist es dümmlich, mit Verboten zu agieren. Ich kann aber aus Erfahrung sagen, daß mit vielen Ego-Shooter-Spielern – zumindest im Netz, persönlich bei einem Bier geht das schon – nicht gut Kirschen essen ist, wenn man deren Inhalte in Frage stellt.

    Ist es möglich, mit Ego-Shooter-Leuten über deren Spiele zu diskutieren, ohne sich dauernd dadurch rechtfertigen zu müssen, daß man ja auch gegen ein Verbot ist?

    Ich habe früher Beach Head, Raid over Moscow oder Commando gespielt und bin kein Amokläufer geworden. Trotzdem: wenn ich mir das heute so bei youtube ansehe, finde ich es schon krass.

  16. Ich hab da mal vorbeigeschaut und mich auch ne weile mit den Leuten da unterhalten. Viel konnte dabei aber nicht rauskommen – wie soll man sich auch vernünftig mit den Eltern von erschossenen Kindern unterhalten? Die wollen einfach, so ist mein Eindruck, dass irgendwas passiert.

    Krass fand ich aber den Medienrummel – als ich da hin kam waren mindestens 2, vielleicht sogar 3 Kammera-Teams und ein Fotograf von der Bild da.

    Die Damen und Herren hatten das Problem, dass einfach keine Leute gekommen sind, die Spiele entsorgen wollten. Mindestens eine CD wurde den leuten von den Piraten überreicht. Das ausgedruckte Cover zeigte ein Spiel Namens „Open Arena“ – kenn ich nicht.

    Weil keine jungen Leute da waren hat der eine Typ einfach Passanten angelabert: „Ey, willste in die Bild? Lass dich einfach dabei fotografieren, wie du das hier [wedelt mit der Open Arena CD] in den Container wirfst.“
    Leider haben sie am ende einen ca. 15 Jähren dazu gebracht sich dabei fotografieren zu lassen.

  17. Ich halte derartige Aktionen auch für unsinnig, weil ich nicht daran glaube, dass „Killer-Spiele“ die Ursache für Amokläufe sind. Die Verbotsforderungen sind ein Symptom jener Symbolpolitik, die schnell und billig „hartes Durchgreifen“ an untauglicher Stelle demonstriert, weil man sich an die wahrend Ursachen nicht herantraut.

    Wenn ich dann auch noch das in den Kommentaren verlinkte Video sehe, in dem man sieht, wie sich der Qualitätsjpurnalismus seine Bilder selber baut, dann geht mir die Galle über.

    Dennoch halte ich es etwas wie Stephan List einige Kommentare weiter oben und meine, dass man sich mit Häme und Sarkasmus zurückhalten sollte.

    Als ich mir das Video im eigentlich Posting ansah, kam – widererwarten – ein beklemmendes Gefühl in mir auf: Ich dachte an die Eltern der Opfer, die sich von der Aktion sicher mehr erhofft hatten und nun ein weiteres Mal enttäuscht wurden.

    Daher:
    * Sachliche Kritik an der Aktion und den Überlegungen dahinter? Ja, unbedingt!
    * Klammheimliche Freude über dieser Misserfolg? Wegen mir.
    * Spott und Häme für die Akteure? In diesem Fall nicht.

    Die Betroffenen versuchen mit dem Unfassbaren zurecht zu kommen. Sie haben sich oder man hat Ihnen eine einfache Erklärung für das für sie unerklärbare gegeben. Sicherlich glauben sie an die Richtigkeit des Weges.

    Man muss sich argumentativ „abholen“ und inhaltlich überzeugen. Hohn und Spott führt hier zu nix, sondern verhärtet nur die Positionen.

    Es wird auch in der Öffentlichkeit nicht gut ankommen, wenn man hier die Akteuere mit Sarkassmus überschüttet („Killerspiler verhöhnen Eltern der Winnendenopfer“), und der Diskussion nicht dienlich sein.

    Wenn die „üblichen Verdächtigen“ (Politiker) am Werk wären, dann würde ich auch rufen „Auf sie mit Gebrüll!“, aber hier sind IMHO schon sanftere Töne angesagt.

  18. @32.Lita: Wobei es Mobbing auch schon vor 20 Jahren gegeben hat. Wahrscheinlich nicht in dem Ausmaß und so häufig.

    Wenn man nur will, und lange genug gräbt, kann man sicher so ziemlich ALLES dafür verantwortlich machen.

    Vielleicht nicht unbedingt „Tom & Jerry“ (@30. Johny: Das ist zu abstrakt, übertrieben und unglaubwürdig) Aber vielleicht fängt’s schon bei „Bud Spencer“ und „Kevin allein zu Haus“ an? Bei Rockmusik? HipHop?

    Gefundenes Fressen für kreuz.net?

    Irgendwie ist tatsächlich alles brutaler geworden. Kann sich heute noch jemand einen Krimi ohne Mord vorstellen? Bloß Bankraub oder schwerer Diebstahl – Das guckt doch keine Sau mehr.

    Ein Problem ist, dass die meisten Kinder und Heranwachsenden mit dieser Flut von Sensation, Knall-und-Bumm etc. total alleine gelassen werden. Da können Eltern und Pädagogen aber auch kaum noch hinterherkommen. Ein anderes Problem ist, dass vielen Kindern und Heranwachsenden auch nichts anderes mehr bleibt, weil das Geld nicht da ist. Sportverein für Hartz IV-Empfänger? Was kostet ein paar Fußballschuhe? Und auch sonst: Früher hat Eintritt im Freibad so viel gekostet wie ein „Nogger“ (Ne Mark Fuffzich). Kino drei Mark. Heute kostet ne Packung Toast schon einen Euro.

    Irgendwas ist ziemlich schief gelaufen. Aber jetzt alles auf „Killerspiele“ zu schieben, ist reine Hexenjagd.

  19. Hmm…. stochastisch betrachtet müsste für den ehemaligen Eigentümer eines dieser 3 Spiele die Wahrscheinlichkeit das Trikot zu gewinnen bei 1:3 liegen, oder ? Wer das Trikot wollte hat hier nen guten Schnitt gemacht :)

  20. @40.Thomas Schewe: Ich denke nicht, dass hier irgendjemand die Opfer oder die Angehörigen der Opfer verhöhnt.

    Aber die Aktion ist einfach Mist.

    Für mich ähnlich sinnvoll wie „Sammelcontainer Hurricane-Opfer: Hier bitte alle Essensreste von nicht-leer-gegessenen Tellern rein“ (gibt ja sonst morgen schlechtes Wetter).

    Ein bisschen „diebische Freude“ darüber, dass doch so wenig Leute darauf angebissen haben, sollte schon erlaubt sein. Abgesehen davon finde ich es unsäglich gemein, trauernde Menschen für derlei Propaganda einzuspannen.

    Vielleicht ist dieser „Reinfall“ ein Anstoß, die sicherlich nötigen Bemühungen in vernünftige Bahnen zu lenken. Sinnlosen Aktionismus braucht keiner.

    1. pufaxx, ich glaube wir sind nicht so weit auseinander.

      Ich habe auch nicht gesagt, dass hier jemand die Opfer verhöhnt, ich habe nur mal an die Wand gemalt, was die geneigte Presse daraus machen könnte.

      Und bei dem von Dir im letzten Absatz angesprochenen Umdenkprozess wäre es IMHO nicht förderlich, wenn sich die Betroffenen verspottet fühlen würden.

  21. Der Verdacht draengt sich auf dass das ein Kameramann vom ZDF war, denn im ZDF lief um 17 Uhr dies hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=JadNPcvDZhQ

    darin wird u.a. gezeigt wie ein Spiel in den Container geworfen wird, es sieht so aus als sei das die andere (noch fehlende) Perspektive dieses „wir machen uns unsere Nachrichten selbst“.

    Dem „Qualitaetsjournalismus“ kann man aber sowieso nichts mehr glauben, wenn es schliesslich heisst es seien zwei Dutzend Spiele gewesen. Aber das Zitat:

    „Der Intellekt der Spieler sei nicht sehr hoch“

    schlaegt dann wohl dem Fass den Boden aus.
    Und ich bin nicht mal ein Spieler ;)

  22. Ich bin trotz allem immernoch der Meinung dass \Killerspiele\ einige Filme und andere Medien zur Verrohung beitragen. Das dies nicht der einzige Grund ist, ist wohl jedem klar, aber wenn man schon in Kindesalter mit Gewalt umgeht, sei es auch nur spielerisch, hat man eine größere Toleranz dafür. Es enthemmt einfach und man lässt sich vll. eher zu so einer Tat hinreißen.
    Ich bin übrigens 21 und spiele auch Cs.

    Das ganze Thema Piratenpartei, Überwachunsstaat, Killerspiele etc. nervt mich übrigens genauso wie Dan Brown, Illuminaten, Papstwahl und sonstiger blödsinn damals, hochgepushter Mist der eig. nicht interessiert.

    Naja, jedem das seine.

  23. Nicht überraschend, wie *hust* VOLL der Container ist. Hauptsache Aktion. Wohin und warum ist dann egal und ein Schelm sei der, welcher Böses denkt was die Suche nach Gründen angeht.. (näheres siehe mein Link)

    „..wie schwer es war, einen passenden Jugendlichen für den Einwurf zu organisieren.“ – Wieso muss ich jetzt an den Bettler denken, der zwei bis drei Münzen in den Pappbecher tut, bevor der Tag beginnt? -.-

  24. Also ich warte noch auf den Amokläufer, der seine Tat mit Ninjasternen aus Killerspiel-Datenträgern statt einer gewöhnlichen Handfeuerwaffe begeht.

  25. Selbst wenn die Aktionskritiker inhaltlich Recht haben sollten (wovon ich nicht überzeugt bin):

    Ich finde es ziemlich unangemessen, den Erfolg der Aktion am Inhalt des Containers und am (keineswegs unnormalen) Reportagedreh festzumachen.

    Ich finde es auch unangemessen, wie die Aktion von vielen (man sehe sich nur die Kommentare in den einschlägigen Foren an) in den Dreck gezogen wird und sich an nicht exakten Formulierungen aufgegeilt wird.

  26. mal mein kommentar dazu:
    ich hab mit 13 ,14 schon killerspiele gespielt,die ab 18 wahren(und noch sind) bin jetzt 25 und nicht amok gelaufen.

    natürlich finde ich heute,dass die dinger nicht an minderjährige verkauft werden dürfen.

    aber generell verbieten ist doch blödsinn.
    die spiele werden explizit für erwachsene programmiert und verkauft!

    wenn da minderjährige rankommen ist das doch nich die schuld der hersteller oder programierer.sondern eher der verkäufer und vorallem der eltern die nichmal nach ihren kindern schaun was sie denn die ganze zeit am pc treiben.und mal eben die installierten programme kontrollieren und googeln was genau das ist ,ist ja wohl nich schwer.
    und es gibt auch jugenschutzfilter (sogar kostenlose!) die das internet für die kids einschränkt!

    mir will einfach nich in den kopf,warum immer gleich für alle sowas zensiert und verboten werden soll,wenn man doch mit einfachen mitteln die kinder vor sowas schützen kann.

    und dann kommt natürlich noch das umfeld.schule …usw. wenn man z.b. jahrelang inner schule gemobbt wird …und niemanden juckts….

    oder…was weiss ich….

    der text wird wohl nich viel sinn ergeben…werde auch nich nochmal probelesen.
    wollte mir nurmal frust von der seele schreiben. ;)

  27. @ #51 G.Montag : ich frage mich ja immer wieder,wer solche schwachsinningen und absolut nicht hilfreiche e-mails verschickt.
    wie grenzdebil muss ein mensch sein um solche beledigungen zu schreiben.
    *kopschüttel*

  28. welcher writer hat das graffiti auf den container gemalt??? wer unterstützt so ein mist??? die action ist mit buff einer legalen hall zu vergleichen. verdamt – das ist alles andere als real was du da gemacht hast. no fame for this piece man!

  29. Ich hatte schon befürchtet, das die Organisatoren mehr Geld für die Entsorgung aufwenden müssen. So haben sie nur das Geld für den Container verbrannt.

    Das zweite Video zeigt meiner Meinung nach, wie heute oft Nachrichten „gemacht“ werden, bzw. gestellt Szenen herhalten müssen, weil es sonst nichts zu berichten gab – TOLL!

  30. wie lächerlich xD nicht nur, dass die das gestellt haben, sondern die ganze aktion mit dem container….nenene die leute lernen es halt nicht -.-

  31. Oh Gott vergebe ihnen, jetzt drehen die völlig durch!

    Diese Container-Aktion ist das lächerlichste was ich je in meinem Leben gesehen habe! Es gab und wird immer Amokläufer geben, mit oder ohne Videospiele. Aber man muss immer jemanden oder irgendwas dafür Verantwortlich machen, aber ich will daran erinnern das der Verantwortliche tot ist!

  32. Hey,

    ich habe so ungefähr bei Kommentar #60 aufgehört zu lesen und möchte nur einen Aspekt ansprechen, der Rest wurde schon zu genüge ausgeführt:

    Dem Aktionsbündnis geht es nicht umbedingt um die Computerspiele, sondern um Medienaufmerksamkeit. Und wie viel sie davon bekommen haben, sieht man ja jetzt. Allerdings bringt alle Aufmerksamkeit bekanntlich nichts, wenn man sie nicht zu nutzen weiß. Und das glaube ich, wird passieren.

    PS: Auf fragster.de, einer „eSport“-Seite (elektronischer Sport. Eigentlich auch „Zocken“ nur eben übers Internet in Ligen etc. Kompetetiv eben), die demnach nahezu ausschließlich „Zocker“ hat, erschien ebenfalls ein Artikel zu dem Thema. Wie wichtig den Leuten Spieler sind, zeigt allein der Abschnitt (jetzt mal frei zusammengefasst) des Artikels: Das Interview von fragster.de/Aktionsbündnis wurde von Seiten des Bündnisses für ein Radiointerview unterbrochen und später nicht mehr fortgesetzt, weil die Leute vom Aktionsbündnis keine Lust mehr hatten.

  33. @emtek: OpenArena ist ein Open-Source-Egoshooter, gibts einfach im Netz zu laden. Liegt hier (Fedora Linux) auch im Repository. Ist aber nicht ganz mein Geschmack.

    @Topic: Ich bin froh, dass die Aktion derart ignoriert worden ist. Es zeigt doch, dass anscheinend bei den Menschen in unserem Land noch nicht alles verloren ist. Es gibt ja doch noch einen Hoffnungsschimmer :)

  34. Unser System Verfällt…und ihr merkt es nicht oder etwa doch ???

    Die Aktion is fürn Po !!!
    Alleine die Bezeichnung Killerspiele sind schon ne frechheit.

    Die Leute die sowas in die wege leiten……sollte man entmachten und bis zu ihren tod Arbeiten lassen…..

    Das Volk ist zwar ziemlich dumm aber viele wissen was abgeht………liebe Politiker =)
    zieht euch warm an…….

    Google: Chemtrails oder Haarp

    PS: Übrigenz Al qaida ist der Amerkanischer Geheimdienest sowie die NPD.

    Ihr könnt andere für dumm verkaufen ihr Schmokks..

    Gruß

  35. frohes neues jahr!
    sorry für den ‚uralt‘-link. habe ein bißchen ‚rumgespielt, dabei wohl einiges falsch gemacht. werde versuchen, es zu fixen.

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