Öffentlichkeit

Stefan Niggemeier, Blogger des Massenblatts Bild

Der Südkurier hat einen netten Artikel zur re:publica´08 geschrieben: Sind Blogs wirklich Journalismus? Ein kleiner Fehler ist nur passiert, wo man sich fragen muss, wer das lustiger findet: Stefan Niggemeier oder die Bild-Zeitung:

Wir finanzieren uns fast vollständig aus Spenden von Leserinnen und Lesern. Unterstütze unsere Arbeit mit einer Spende oder einem Dauerauftrag.

So berichtete Stefan Niggemeier, Blogger des Massenblatts Bild, von seinen Erfahrungen nach einem Beitrag: Das kritisierte Unternehmen schaffte es, ihn künftig zu einer umfassenden Vorabkontrolle seiner jeweiligen Einträge zu zwingen.

Eine Verbesserung könnte „Kritiker der Bild-Zeitung beim Bild-Blog“ lauten. Wo man schonmal beim verbessern ist, könnte man gleich das ausbessern: Der Südkurier hatte auch eine dpa-Meldung übernommen, wo ich als „Markus Bleckebach“ zitiert wurde. Ich bin ja verchiedene Varianten meines Namens gewöhnt, die war allerdings neu.

Wobei ich hier nicht Journalismus-Bashing betreiben will: Bis auf diesen klitzekleinen Fehler zählt der Artikel schon zu den interessantesten über die re:publica ausserhalb von Blogs und Radio.

Weitersagen und Unterstützen. Danke!
11 Kommentare
  1. In dem Artikel sind mehrere Stellen, die sich eigentlich nur durch den versehentlichen Gebrauch falscher Vokabeln erklären lassen. Im Gegensatz zu den Kollegen der „Süddeutschen Zeitung“ und der FAZ scheint der Autor aber wenigstens grob verstanden zu haben, worum es ging.

  2. @Lukas. „Grob verstanden“? In dem Absatz „Ein Blogger zum Beispiel, der bereits regelmäßig E-Mails publiziere, verstößt unter Umständen gegen das Urheber- oder Persönlichkeitsrecht, ähnlich wie beim klassischen Medienrecht im Journalismus. Auch Abmahnungen müsste der Blogger dann möglicherweise auf seiner Plattform zulassen.“ ist so rein gar nichts richtig wiedergegeben. Er hat die richtigen Stichwörter notiert. Anschließend müssen die ihm aber gewaltig durcheinander geraten sein.

  3. Ich vermisse bei diesem einseitigen Lob des Südkuriers den Hinweis, dass der Südkurier zur Handelsblatt-Gruppe gehört und daher eine Interessenskollision des Autors nicht ausgeschlossen werden kann.

  4. Der ehern norddeutsche anmutende Name „Beckedahl“ wurde offensichtlich vom Südkurier regionalisiert. „Das müssen wir lokal herunterbrechen“ heißt diese Anpassung bundesweit oder international diskutierter Themen an die örtliche Zielgruppe im Journalistenjargon.

    ;-)

  5. Aktuell steht in einem Kommentar zur Korrektur:

    „Es handelt sich um einen, gleichwohl zugegeben schlimmen, Rediegierfehler (die Präpodsition „über“ fehlt). Herr Niggermeier möge es uns nachsehen. Wir haben die Textpassage entsprechend korrigiert.
    Der Click!-Redakteur“

    Kein Witz.

    Vielleicht sollte man nachsichtig sein, es gibt sehr guten Wein in der Gegend…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.