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Öffentliche Ausschreibungen und Freie Software

Das „Open Source Observatory and Repository project (OSOR)“ der EU-Kommission hat einen Draft für Hinweise bezüglich öffentlichen Ausschreibungen in Bezug auf Freie Software veröffentlicht: Hidden cost of proprietary standards may lead to illegal tenders.

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A basic assumption of public procurement is that at the end of the defined period, the public administrator has no contractual obligations towards the software vendor. This assumption breaks down for software based on proprietary standards. „If the software originally purchased makes it difficult to use documents and data with similar software from other produces, there is a high cost of changing software vendor“, says the report. „If you cannot quantify these exit costs, then you should limit them. If you cannot limit them, then you either need other software, or you need better criteria“, Ghosh said on Monday. He called on public administrations to begin to properly evaluate the long term costs of the use of proprietary standards. „Public administrations need to keep their options open. Their documents and date must be available for ever.“

Freie Software wird in der Regel bei öffentlichen Ausschreibungen diskriminiert. Dabei bietet sie für Verwaltungen viele Vorteile, sei es durch die konsequente Verwendung von Offenen Standards, das nachhaltigere Ökosystem und die Herstellerunabhängigkeit. Vergangenes Wochenende Auf der Konferenz „Digitale Gesellschaft – Grenzenlose Möglichkeiten für die Europäische Union?“ erklärte Friedrich Kofler aus Österreich, dass man die Umstellungskosten von proprietärer Software auf Freie Software einfach als Altlasten in der Kalkulation deklarieren sollte. Das trifft es ganz gut.

Hier ist eine 29-seitige Präsentation der Guidelines durch das OSOR.

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