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Italien: Freie Software-Community sucht öffentliche Fördergelder

Das lInux-Magazin berichtet über Italien, wo letztes Jahr 10 Millionen Euro Fördergelder für Freie Software ausgelobt waren. Allerdings weiss niemand, wo das Geld hingegangen ist. Die Aufklärung wird jetzt mit einem offenen Brief gefordert: Wohin floss Italiens Open-Source-Förderung? Ende 2006 hatte die italienische Regierung die Ergebnisse einer Studie zu freier Software erhalten. Als Reaktion auf…

  • Markus Beckedahl

Das lInux-Magazin berichtet über Italien, wo letztes Jahr 10 Millionen Euro Fördergelder für Freie Software ausgelobt waren. Allerdings weiss niemand, wo das Geld hingegangen ist. Die Aufklärung wird jetzt mit einem offenen Brief gefordert: Wohin floss Italiens Open-Source-Förderung?

Ende 2006 hatte die italienische Regierung die Ergebnisse einer Studie zu freier Software erhalten. Als Reaktion auf das positive Resultat legte die Regierung ein umfassendes Förderprogramm auf. Beispielsweise wurde die öffentliche Verwaltung aufgefordert, für eigene E‑Governmentprojekte vorzugsweise freie Software zu wählen, und Fördergelder wurden ausgelobt für die „Stimulation der Informationsgesellschaft mittels Open Source Software“. Ende Dezember 2007 stellt die Open-Source-Aktivistin Flavia Manzano zunächst auf der Webseite „Finalmente libero“ (Endlich frei) die Frage: „Wo sind die 10 Millionen Euro geblieben, die speziell für freie Software gedacht waren?“

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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Ein Kommentar zu „Italien: Freie Software-Community sucht öffentliche Fördergelder“


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