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Diebold gibt Fehler in Wahlcomputern zu

Diebold, umstrittener Hersteller von Wahlcomputern, der sich wegen diverser Probleme kürzlich in „Premier“ umbenannt hat, hat nun erstmals zugeben müssen, dass die von ihnen hergestellten Maschinen seit zehn Jahren bei diversen Wahlen abgegebene Stimmen „verloren“ haben. Das Problem existiert sowohl bei den optischen Scannern als auch bei den Touchscreen-Geräten, und die Firma hat bereits 34 US-Bundesstaaten gewarnt, die ihre Geräte einsetzen. Im Mai hatte die Firma noch versucht, das Problem auf die Antiviren-Hersteller zu schieben. (Dazu ein treffender XKCD-Cartoon).

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Man sei zuversichtlich, dass das Problem bis zur Präsidentschaftswahl im November behoben sei, erklärte ein Diebold-Sprecher. Dann ist ja alles gut. Natürlich wird es danach nie wieder Probleme geben, und Diebold Premier wird sicher auch den Quellcode veröffentlichen, um das zu beweisen. Klar. Aber eigentlich ist das egal, weil die Firma ohnehin zuversichtlich ist, dass die Wahlauszählungen der letzten zehn Jahre, wo dieser Bug involviert war, trotzdem alle okay waren. Kann man sich eigentlich noch besser um Kopf und Kragen reden?

Ein wenig Hintergrund-Infos zu den Diebold-Maschinen gibt es beim CCC.

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7 Kommentare
    1. Sie wollen ihre neu und noch besser Wahlmaschinen verkaufen? Wer sich jetzt schnell vor dem 4. November noch neue Wahlmaschinen kauft, kann diese nicht mehr (sorgfältig) überprüfen.

      mfg
      Yoshi

  1. Ha Ha Ha…

    Habe im Entwicklerteam einen wohlbekannten Namen gelesen:


    3.

    Assistence Devolpment: *XYZ (Nachträglich von Redaktion gelöscht, weil unklar), Cologne*

    Da wundert mich nichts mehr, hätte man auch vorher darauf kommen können.

    Frank

  2. Wobei noch die Frage offen ist, ob die Software tatsächlich „fehlerhaft“ arbeitet. Ist es ein Fehler, wenn die Wahlmaschine im Sinne des Erbauers die Wahlergebnisse verändert?

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