Kultur

Clay Shirky über die gesellschaftlichen Veränderungen durch das Internet

Der elektrische Reporter ist mir zuvor gekommenund hat ein Interview mit Clay Shirky veröffentlicht. Zum Glück hat er nicht dieselben Fragen gestellt, so dass ich meins zu einem späteren Zeitpunkt noch veröffentlichen kann. Auf jeden Fall ist Shirky ein sehr spannender Wissenschaftler aus den New York, der aktuell ein Buch veröffentlicht hat, was sehr zu empfehlen ist: Here Comes Everybody: The Power of Organizing Without Organizations. Im Grunde gehts darum, wie Open Source Prinzipien auf viele Bereiche übergehen. Aber im Gegensatz zu Büchern wie Wikinomics steht weniger populär-langweiliges Buzzword-Bingo und mehr spannendes Inhaltliches drin. Und hier ist nn die Folge 49 des Elektrischen Reporters: Clay Shirky über die gesellschaftlichen Veränderungen durch das Internet.

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„Das größte Missverständnis ist, zu glauben, das Internet sei eine Art Dekoration der heutigen Gesellschaft”, sagt der Netz-Denker und Medienprofessor Clay Shirky, vielmehr verändere das Netz unsere Gesellschaft an sich. Trotzdem oder deswegen nerven Shirky unkritische Euphoriker, die das Internet als den großen Heilsbringer sehen: “Was mich nachts nicht schlafen lässt, ist der investigative Journalismus.” Dieser sei in einem anderen, als im klassischen Medienmodell, kaum zu praktizieren. Clay Shirky gehört nicht nur ein zu den klarsten Denkern, sondern zweifellos auch zu den präzisesten Formulierern, die ich bislang vor der Kamera hatte. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, unser Gespräch in beinahe voller Länge (über 20 Minuten) zu veröffentlichen.

Gibts hier als Quicktime-Datei zum herunterladen.

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