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Bundesregierung plant gesetzliche Regelung für Whistleblower

Die Bundesregierung arbeitet gerade an einer gesetzlichen Regelung für Whistleblower, damit Informationen aus Unternehmen besser geschützt werden. Auf die Lobby-Debatte weist das Whistleblower-Netzwerk hin: Warnung vor Denunzianten. Was die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Plänen der Bundesregierung angeht, so hofft das Whistleblower-Netzwerk, dass diese sich nicht in der oben zitierten platten Polemik erschöpfen wird. Wir sind…

  • Markus Beckedahl

Die Bundesregierung arbeitet gerade an einer gesetzlichen Regelung für Whistleblower, damit Informationen aus Unternehmen besser geschützt werden. Auf die Lobby-Debatte weist das Whistleblower-Netzwerk hin: Warnung vor Denunzianten.

Was die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Plänen der Bundesregierung angeht, so hofft das Whistleblower-Netzwerk, dass diese sich nicht in der oben zitierten platten Polemik erschöpfen wird. Wir sind seit langem der Auffassung, dass Deutschland und Europa einen effektiven gesetzlichen Whistleblowerschutz dringend brauchen und haben unsere grundsätzlichen Positionen hierzu auch bereits an anderen Stelle ausführlich dargelegt. Andererseits bestehen aber gewisse Zweifel, ob die geplante Regelung in ihrer derzeitigen Fassung hierfür ausreichend sein würde. Näheres und genaueres hierzu finden Sie auf unserer Webseite und in diesem Blog sobald wir Gelegenheit hatten einen offiziellen Textenwurf im Detail zu analysieren.

Auch die FAZ berichtet: Rechtsschutz für Arbeitnehmer – Das Verpfeifen wird leichter gemacht.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „Bundesregierung plant gesetzliche Regelung für Whistleblower“


  1. sibarius

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    Whistleblower – Welch schicker Anglizismus :-)

    Erinnert ein wenig an die „freie“ Übersetzung der Douglas-Werbung „komm rein und finde wieder heraus“ („come in and find out“ in einer Erhebung über das Verständnis von Werbesprüchen ;-)

    Übersetzen wir doch mal: whistle ist die Flöte und „blow“ heißt blasen. Wir haben es also mit einem Flötenbläser-Netz(werk) zu tun. Gut zu wissen :-)

    Der Wahrheit näher kämen der Begriff Denunziantennetz(werk) und die Tätigkeit bezeichnet man als Geheimnisverrat. Aber das klingt nicht so schön, auch wenn es ehrlicher wäre. Da versteckt man sich lieber hinter einem Fremdwort.


  2. Erm, sollte das in dem ersten Satz nicht „Informanten“ statt „Informationen“ heißen?

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