Dieser Artikel ist mehr als 18 Jahre alt.

Bundestrojaner, Online-Durchsuchung und eine Podcast-Studie

In der Deutschlandfunk-Sendung „Computer & Kommunikation“ gab es gestern drei interessante Beiträge: Absage an den Bundestrojaner (MP3) Innerhalb der Großen Koalition wird auch während der Sommerpause heftig über Hausdurchsuchung online und den Bundestrojaner gerungen. Weiterer Widerstand gegen die Pläne von Bundesinnenminister Schäuble kommt aus einem Lager, auf dessen Unterstützung er eigentlich gesetzt hatte: die Hersteller…

  • Markus Beckedahl

In der Deutschlandfunk-Sendung „Computer & Kommunikation“ gab es gestern drei interessante Beiträge:

Absage an den Bundestrojaner (MP3)

Innerhalb der Großen Koalition wird auch während der Sommerpause heftig über Hausdurchsuchung online und den Bundestrojaner gerungen. Weiterer Widerstand gegen die Pläne von Bundesinnenminister Schäuble kommt aus einem Lager, auf dessen Unterstützung er eigentlich gesetzt hatte: die Hersteller von Schutzsoftware und Antivirenprogrammen.

Kampf für mehr Bürgerrechte im Netz (MP3)

Die Online-Überwachung ist eines der neuen Instrumente, die Sicherheitspolitiker gerne zum Schutz vor kriminellen Handlungen und terroristischen Angriffen anwenden möchten, Videoüberwachung und Vorratsdatenspeicherung sind andere Mittel. Immer zahlreicher und unübersichtlicher werden die Möglichkeiten der Überwachung. Vergangene Woche hat dazu die Gesellschaft für Informatik ein Memorandum heraus gegeben. Einer der Autoren ist Professor Hartmut Pohl.

Selbstdarsteller oder Botschafter? (MP3)

Podcasts, kurze und oft tagesaktuelle Audio-Produktionen, erfreuen sich nicht nur bei Internet-Surfern großer Beliebtheit, sondern auch bei berufenen Hobby-Produzenten. Welche Motivationen dahinter stecken, untersuchte jetzt die Universität Bremen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie