Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages erklärt heute mal im „Aktuellen Begriff“ das Themenfeld Weblogs in der Politik. Auf zwei Seiten gibt es ein wenig Erklärungen, falls Politiker und ihre Mitarbeiter mal von Kindern nach diesem Begriff gefragt werden. Allerdings viel Belangloses dabei und der immer währende Vorwurf der „Selbstbezüglichkeit“ von Blogs in Deutschland wird breit beschrieben. In Bezug auf „Weblogs in der Politik“ kann man da auch nur fragen: Mit welchem Politiker kann man denn als politisches Blog in Deutschland diskutieren? Klar ist das schöner in den USA, aber da werden soziale Medien auch von den Politikern und ihren Mitarbeitern aktiv genutzt.
Und bei solchen Formulierungen frage ich mich, wie man darauf kommt (Bzw. aus welcher alten Literatur man das abgeschrieben hat):
In Deutschland sind bisher – anders als in den USA – durch den Einsatz von Blogs weder Themen in der öffentlichen Debatte gesetzt (Agenda Setting) noch Ereignisse skandalisiert worden
Update: Danke für den Textvergleich in den Kommentaren. Der Einleitungsabsatz mit der Grunderklärung hat sich etwas bei der Wikipedia orientiert. An dem gibt es auch wenig auzusetzen.