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Bundesrechnungshof kritisiert zuviel Microsoft in Ministerien

Winfuture berichtet über den Jahresbericht des Bundesrechnungshof: Zuviel Microsoft in Ministerien.

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Der Bundesrechnungshof hat in seinem gerade erschienenen Jahresbericht die Verwendung von Microsoft-Software durch die diversen Bundesbehörden kritisiert. Die Ministerien hätten ihre Systeme in den letzten Jahren immer wieder auf neue Versionen von Produkten des Softwarekonzerns aktualisiert, ohne dabei ausführlich andere Alternativen in Betracht zu ziehen.

Man habe an den über 300.000 Arbeitsplätzen trotz der Verfügbarkeit offener und oft sogar kostenloser Alternativen stets auf Microsoft-Software gesetzt, auch wenn durch eine Aktualisierung die Möglichkeit für einen Umstieg bestand. Produkte von anderen Anbietern oder aus dem Open-Source-Bereich seien nur selten in Betracht gezogen worden, auch wenn gerade freie Software den großen Vorteil der Unabhängigkeit von einem Lizenzgeber bieten soll.

Bei einem kurzen Überfliegen der Bemerkungen des Jahresberichtes, bzw. einer Stichwort-Suche, habe ich die betreffenen Stellen nicht gefunden. Vermutlich ist der „richtige“ Jahresbericht noch nicht veröffentlicht, sondern nur die „Bemerkungen“. Hat da jemand schon nähere Originalquellen als Winfuture?

Update: Danke für die Hinweise und auch die Pressestelle hat schon geantwortet. Ab Seite 239 stehen die konkreten Punkte in den „Bemerkungen“.

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2 Kommentare
  1. der „richtige“ Berict wird so in der Form eh nicht veröffentlicht (der ist nur für die Auftraggeber).

    Winfuture hat aber wahrscheinlich Abschnitt 65 „Alternativen zu Betriebs- und Bürokommunikationssystemen in der Bundesverwaltung“ (S. 239) gemeint, da wird drauf hingewiesen, dass Software meistens nur von etablierten Anbietern lizensiert wird und OpenSource als Alternative bedacht werden solle.

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