… das macht Wil Harris mit einer einfachen Rechnung auf: Wenn die Investoren kein Geld mehr in all die aktuellen Startups schießen und diese selber Geld verdienen müssen (Youtube verbrennt angeblich 1 Mio Dollar am Tag für Bandbreite): Was ist das einzige von Wert, dass sie besitzen? Die Daten der User, und zwar extrem feinkörning und mit viel Informationen über soziale Beziehungen. Damit werden sie dann Geld verdienen müssen. Irgendwie klingt das ja bekannt, und seit dem Platzen der Web 1.0‑Blase ist immerhin einiges an Datenschutz-Bewusstseinsbildung passiert. Kim Cameron meint daher (nicht überraschend), dass es von der Architektur abhängt, ob wir wirklich unsere Daten noch kontrollieren können. Langsam kommt die Debatte über Privacy 2.0 also in Gang. Sehr schön. Dazu gibt es noch die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zum Thema „wie denken die Web-User eigentlich über Privacy?“
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Warum Web 2.0 das Ende der Privatheit bedeutet
… das macht Wil Harris mit einer einfachen Rechnung auf: Wenn die Investoren kein Geld mehr in all die aktuellen Startups schießen und diese selber Geld verdienen müssen (Youtube verbrennt angeblich 1 Mio Dollar am Tag für Bandbreite): Was ist das einzige von Wert, dass sie besitzen? Die Daten der User, und zwar extrem feinkörning und mit viel Informationen über soziale Beziehungen. Damit werden sie dann Geld verdienen müssen. Irgendwie klingt das ja bekannt, und seit dem Platzen der Web 1.0‑Blase ist immerhin einiges an Datenschutz-Bewusstseinsbildung passiert. Kim Cameron meint daher (nicht überraschend), dass es von der Architektur abhängt, ob wir wirklich unsere Daten noch kontrollieren können. Langsam kommt die Debatte über Privacy 2.0 also in Gang. Sehr schön. Dazu gibt es noch die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zum Thema „wie denken die Web-User eigentlich über Privacy?“
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