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USA: Jugendliche nutzen Instant-Messaging

Ich komme mir heute so jugendlich vor: Umfrage: Instant Messages bei US-Jugendlichen beliebter als E-Mails.


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Knapp Dreiviertel der Jugendlichen in den USA, die Instant Messaging (IM) nutzen, haben in einer Umfrage angegeben, dass sie mehr Sofortnachrichten versenden als E-Mails. In der Vergleichsgruppe der Erwachsenen betrug in einer von Associated Press und AOL veröffentlichten Studie dieser Anteil 26 Prozent. Für die Studie haben die Marktforscher von Knowledge Networks laut Mitteilung vom 30. November bis 4. Dezember 1513 IM-Nutzer befragt, davon waren 500 13 bis 18 Jahre alt und 1013 19 Jahre und älter. 54 Prozent der älteren haben demnach angegeben, dass sie täglich online gehen, um Instant Messages zu verschicken.

Ich habe E-Mails lange sehr intensiv genutzt. Aber mittlerweile fast 90% Spam bei einem sehr hohen Mailaufkommen machen keinen Spass mehr. Trotz mehrfacher Spamfilter. Da ist Instant-Messaging direkter und schneller.

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7 Kommentare
  1. Hallo,

    Instant-Messaging sind zwar praktisch, aber Emails werden Sie nicht ersetzen können.

    Eine Email bleibt im Postfach und kann jederzeit gelesen werden, bei Instant-Messaging kann man nur komunizieren wenn der andere Partner auch online ist.

    Für Live Unterhaltungen ist es sicher unschlagbar zur Zeit, aber nicht um wichtiges mit zu teilen.

    Grüße
    Keiner

  2. @ Keiner: Wenn ich mich zb beim Klassiker icq einlogge (über meinen lokalen Client od webbasiert), dann kommen die Nachrichten bei mir an, die mir im Laufe meiner Offline-Zeit gesendet wurden. Ebenso kann ich an Offline-Freunde Nachrichten senden, die sie bekommen wenn sie online gehen (also genauso wie wenn man eMails abruft). Eigentlich gibt es mE keinen Grund, eMail noch zu nutzen, außer den üblichen, nämlich dass es eben zu viele gibt, die (noch?) kein IM nutzen.
    Hab ich Dich falsch vestanden wenn Du sagst, man könne nur direkt online kommunizieren?

    Afaik ist es bei allen IM so dass Nachrichten „aufgehoben“ werden (außer in einem irc-channel, da muss man online sein, aber irc würde ich auch nicht so ohne weiteres zu IM zählen)

    @ icke: stimmt, aber das ist soch alles ein Sache der Gewohnheit.

  3. Gegen IM sprechen:

    Es gibt keinen einheitlichen Standard (Jabber wäre eine Möglichkeit, hat sich aber noch (?) nicht durchgesetzt).

    Keine freie Wahl des Client. Die Clients von Drittanbietern werden immer mal wieder gerne ausgesperrt.

    Die vorhandenen Clients sind zu unkomfortabel, besonders bei den Offline-Nachrichten. Die Verwaltung der Nachrichten im Vergleich zu E-Mail-Programmen ist doch noch sehr bescheiden.

    Spam wird kommen, ist kein Argument für IM.

    Außerdem schreibe ich auch gerne mehr als zwei Sätze…

  4. nun ja, ich kann ja auch per IM mehr als zwei Sätze schreiben. Und ich gehe davon aus, dass – bis sich IM soweit durchsetzt – es Jabber sein wird, das sich dann durchsetzt.

    Spam: kein Plan, ich bekomme kein Spam per IM; denke aber es wäre möglich, dass nur Nachrichten durchgestellt werden sollen von Menschen auf der Liste. Andere müssen dann eben erst um Aufnahme bitten oder so. Somit sehe ich keine Chance für Spam (außer dann evtl „aufnahme-spam“), oder doch? Ich bin ja hier um was zu lernen!

    Das mit den Clients verstehe ich nicht. Es gibt doch eine sehr große Anzahl von Multi-Protokoll-Clients, die „alles“ (außer Skype) können. Also freie Auswahl! (oder?)

    Das mit den Offline Nachrichten und dem Verwalten, das stimmt. Aber ich denke dass sich das lösen lassen könnte. Bisher hatte ich noch nicht das Bedürfnis meine IM Kommunikation großartig zu verwalten. Wo keine Nachfrage da kein Angebot. (?)

  5. @jsut be. Es gibt Clients, die quasi alles sprechen. Ich verwende Psi, Gaim und manchmal anderes.
    Im Prinzip können die sich mit den anderen verbinden, ja, aber geraden das MSN Messenger-Netz kickt Gaim oft raus (egal ob Pinguin oder Fenster). Nervig. Die Maintainer des jabber-Gateways bei jabber.ccc.de haben schon lange keinen Bock mehr, täglich den Daemon zu erneuern, und über diesen Server bekommt man keine Verbindung zum MSN-Netzwerk. Es mag noch andere Beispiele geben, aber das illustrierts hoffentlich schon: freie Auswahl höchstens „jein“, und die nicht immer praktikabel.

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