Der Chef des Interessenverbandes der britischen Musikindustrie, Peter Jamieson, hat auf einer Anhörung in London eine grandiose Argumentation von sich gegeben, die begründen soll, dass der in Großbritannien geltende Urheberrechtsanspruch unbedingt von jetzt 50 Jahren auf 95 Jahre auszudehnen sei:
„Britische Musik ist einer der wichtigsten Botschafter Großbritanniens“, erklärte Jamieson. Versäume man es, die Schutzfrist auszudehnen, könne sich der Exportschlager Musik eines Tages zu einem Import-Artikel entwickeln und es würde kaum noch Geld aus dem Musikgeschäft in das Vereinigte Königreich zurückfließen.
Klar, seit den Beatles und Cliff Richard ist auch nichts neues und gutes mehr aus England gekommen, was man irgendwie exportieren konnte… Manchmal wundere ich mich echt noch über solche Argumentationen. Alleine deswegen müsste man einem solchen kulturellen Raubbau einen Riegel vorschieben. Mehr bei Heise: Britische Musikindustrie sieht Recht auf Privatkopie.