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Spannendes Gerichtsduell: US-Millionär vs. MPAA

Lustieg Sache – Die MPAA hat einem US-Millionär über eine Anwaltskanzlei vorwerfen lassen, dass dieser einen Film illegal aus dem Internet geladen habe und die tolle Möglichkeit hätte, gegen die Zahlung von 2500 $ nicht angeklagt zu werden. Und der Millionär ist not amused und lässt es jetzt auf ein Verfahren ankommen: Filmindustrie macht Millionär…

  • Markus Beckedahl

Lustieg Sache – Die MPAA hat einem US-Millionär über eine Anwaltskanzlei vorwerfen lassen, dass dieser einen Film illegal aus dem Internet geladen habe und die tolle Möglichkeit hätte, gegen die Zahlung von 2500 $ nicht angeklagt zu werden. Und der Millionär ist not amused und lässt es jetzt auf ein Verfahren ankommen: Filmindustrie macht Millionär zum Helden wider Willen.

Hogan sah sich nicht nur zu Unrecht beschuldigt, sondern hatte den Film sogar in seiner DVD-Sammlung zu stehen. Er weigerte sich deshalb zu zahlen und ließ es auch nach mehrmaligem Hinweis durch die MPAA-Kanzlei auf eine Klage ankommen. „Wenn sie wirklich denken, dass sie etwas gegen mich in der Hand haben, warum lassen sie mich dann für 2.500 Dollar davonkommen? Man kann viel mehr Geld mit einem Gerichtsurteil erzielen“, so Hogans Reaktion. „Jemand muss sich gegen diese Clowns wehren… Ihre Angstmacherei lässt sie in meinen Augen sehr albern erscheinen.“

Die Originalgeschichte gibts bei Wired: Shawn Hogan, Hero.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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