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Reggae und Copyright

Bei der Zeit-Online gibt es eine Genreübersicht zu Reggae, die spannend ist: Was Jamaika der Menschheit schenkte. Beschleunigt wird diese Produktionsweise durch das eigentümliche Copyright in Jamaika – das als Gewohnheitsrecht auch im Rest der Reggae-Welt gilt: Die instrumentalen Kompositionen (in der Fachsprache: „Riddims“), zu denen Gesangseinlagen aller Art entstehen können, gelten als öffentliches Gut,…

  • Markus Beckedahl

Bei der Zeit-Online gibt es eine Genreübersicht zu Reggae, die spannend ist: Was Jamaika der Menschheit schenkte.

Beschleunigt wird diese Produktionsweise durch das eigentümliche Copyright in Jamaika – das als Gewohnheitsrecht auch im Rest der Reggae-Welt gilt: Die instrumentalen Kompositionen (in der Fachsprache: „Riddims“), zu denen Gesangseinlagen aller Art entstehen können, gelten als öffentliches Gut, sind also frei kopierbar. So kommt es, dass von jedem halbwegs erfolgreichen Reggae-Song innerhalb weniger Wochen unzählige „Versionen“ entstehen, eine origineller, durchgeknallter oder einfach nur schöner als die andere. Dieses Verfahren erzeugt so mit jedem Hit maximale Vielfalt – die ja bekanntlich gut für die Evolution ist.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „Reggae und Copyright“


  1. Na, aber bitte nur nicht-homophobe Songs ;)


  2. Das hatte ich auch schon mal, und zwar im Februar – und hatte auch genau das Zitat rausgesucht: http://www.musikdieb.de/?p=9
    Komisch, gestern habe ich auch gesehen, dass der Artikel bei der Zeit unter der aktuellen Musik-Rubrik wieder aufgetaucht ist (Sommerloch?)

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