Demokratie

Im Source-Code von Firefox verewigt

Früher konnte jeder laut Andy Warhol dank des Fernsehens für 15 Minuten berühmt werden. Aber nicht erst seit der Big Brother-Ära ist es viel rühmlicher, sich für einen guten Zweck verewigen zu lassen: Die Mozilla Foundation hat zum „Welt-Firefox-Tag“ am 15. Juli, dem Gründungstag von Mozilla Firefox, eine Freundschaftskampagne gestartet. Wer in den nächsten zwei Monaten bis zum 15. September diesen Jahres einen Freund überzeugt, sich den überaus beliebten Browser herunter zu laden und zu installieren, der wird im Source-Code der Open-Source-Software verweigt. Der Werber und der neue User landen auf einer elektronischen „Freundeswand“, einer Art digitalem, schwarzen Brett, das beliebig erweitert werden kann. Die Firefox-Gründer versprechen, diese „Wand“ bei jedem Treffen oder Kongress mitzubringen und aufzustellen. Darüber hinaus wird jeder Freund in der nächsten Version 2 von Firefox integriert werden: Von dem Browser aus ist eine interaktive Anzeige mit allen Namen zugänglich.


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Um sich an der Kampagne zu beteiligen, muss man sich auf der Firefox-Seite anmelden. Lustige selber gemachte Clips von Unterstützern des Browsers gibt es hier zu sehen.

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4 Kommentare
  1. Tja, also, wie soll ich das jetzt sagen…Scheissidee? Der Sourcecode wird dadurch doch nur unnötig aufgebläht und es dürfte so gut wie niemanden – ausser den Teilnehmern selbstverständlich – interessieren, wer da alles in der Liste drinsteht. Und diese interaktive Anzeige klingt für mich, als wären die Namen auch in der späteren Binary enthalten. Na geil.

  2. Naja, auch wenn es sehr viele Namen werden, die sind auch nur Text und lassen sich hervorragend komprimieren.
    Ich finde das eine nette Idee, die den Marktantiel weiter steigern helfen kann.

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