Frankreich: Privatkopie – Kopierschutz 1:0 ?

In Deutschland ist die Paradoxie lange bekannt und in Gesetzestext gegossen: Privatkopien sind erlaubt – die Umgehung eines Kopierschutz verboten. Nun steht für Donnerstag die Abstimmung eines Gesetzesentwurfs im französischen Parlament an, der nun doch vorsieht, dass jeder kopiergeschütztegeschützte Werke konvertieren darf, um private Kopien herzustellen. „Es zwingt einige proprietäre Systeme, sich zu öffnen […]. Man muss Inhalte herunterladen und auf jedem Gerät abspielen können“, so der französische Abgeordnete Christian Vanneste.

Nach vielem Hin und Her in den letzen Monaten ist es allerdings fragwürdig, ob der Entwurf auch so beschlossen wird, wie auch gulli.com meint:

Angesichts mehrerer 180-Grad-Wenden in der seit Monaten laufenden Kontroverse um die Copyrightreform in Frankreich kann auch bei den jetzigen Entwürfen jedoch stark davon ausgegangen werrden, dass der jetzige Stand der Dinge nicht derjenige ist, der schlußendlich in geltendes Recht überführt wird.

Mehr bei: Reuters, futurezone, der netzeitung.de und news.com

No Tracking. No Paywall. No Bullshit.

Unterstütze auch Du unseren gemeinwohlorientierten, werbe- und trackingfreien Journalismus.

Die Arbeit von netzpolitik.org finanziert sich zu fast 100% aus den Spenden unserer Leser:innen. Werde Teil dieser einzigartigen Community und unterstütze jetzt unsere Arbeit mit einer Spende.

Jetzt spenden

Eine Ergänzung

Ergänzungen sind geschlossen.