Über eine revolutionäre Art der psychologischen Kampfführung berichtet das britische Revolverblatt „The Sun“. Die britischen Truppen sind anscheinend richtig kreativ und innovativ, was sich daran zeigt, dass sie jetzt die Taliban-Kämpfer mit SMSen zuspammen (sollen). Vermutlich glaubt man daran, dass Nachrichten wie “We know who you are, give up” oder “Go home, you’ll never beat us” die Kampfmoral schwächen werden. Ungeklärt ist bisher, was daran wahr ist und ob diese Nachrichten nicht eher den gegenteiligen Effekt haben, wenn ein Taliban-Kämpfer überlegen sollte, wer jetzt wo nach Hause gehen soll.
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2 Kommentare zu „Briten sollen Taliban zuspammen“
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Davon abgesehen stellen sich mir mehrere Fragen:
Wieviele Taliban-Kämpfer tragen ein Handy mit sich herum?
Wieviele Taliban sprechen englisch?
Woher haben die Briten die Handy-Nummern?
Stehen die im Telefonbuch?
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Wo kriegt man denn die Telefonnummern von Taliban her? Haben die überhaupt Mobiltelefone? Gibt es in den Regionen von Afghanistan eigentlich Netz???
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