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Nachrichtenüberblick 23.09.

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft ist bei der Vorratsdatenspeicherung umgekippt und begrüsst den Richtlinienentwurf der EU-Kommission, aber nicht ohne kleine Änderungen zu fordern. Trotzdem unschön, es war aber voraussehbar, dass sie kippen, sobald finanzielle Angebote der Regierungen für die Kostenübernahme gemacht werden. Das Debian GNU/Linux Anwenderhandbuch wurde aktualisiert. Und steht hier unter einer Creative Commons…

  • Markus Beckedahl

Der Verband der deutschen Internetwirtschaft ist bei der Vorratsdatenspeicherung umgekippt und begrüsst den Richtlinienentwurf der EU-Kommission, aber nicht ohne kleine Änderungen zu fordern. Trotzdem unschön, es war aber voraussehbar, dass sie kippen, sobald finanzielle Angebote der Regierungen für die Kostenübernahme gemacht werden.

Das Debian GNU/Linux Anwenderhandbuch wurde aktualisiert. Und steht hier unter einer Creative Commons Lizenz zum kostenfreien Download bereit.

Die 74. Generalversammlung der Internationalen Kriminalpolizeilichen Organisation (IKPO) ist in Berlin zuende gegangen. In der nicht-öffentlichen Sitzung tagten 600 Delegierte von Interpol. Heise berichtet darüber: Mit Datenbanken gegen den Terror.

In Österreich tobt die Debatte um die drohende Einführung von biometrischen Merkmalen im Pass. Offen ist eigentlich nur noch, ob Fingerabdrücke im Pass ab 2008 verbindlich sind, oder erst später.

ZDNet hat den Red Hat-Anwalt Mark Webbink zu Patenten und anderen Fragestellungen interviewed.

Ein chinesisches Gericht hat den Online-Journalist Zhen Yichun nun wegen Subversion zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die ist der dritte derartige Fall in diesem Jahr in China. Mehr bei der Futurezone.

IP-Watch hat ein aktuelles Interview mit Markus Kummer, Head der U.N. Working Group On Internet Governance.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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2 Kommentare zu „Nachrichtenüberblick 23.09.“


  1. wieso soll eco denn gekippt sein? die pm besagt doch eigentlich nur, dass man die tatsache begruesst, dass die kommission einen vorschlag gemacht hat und somit das parlament mit beteiligt ist am verfahren im unterschied zum vorgehen des rates, wo die abgeordneten nix zu sagen haben. man muss hier einfach mal die alternativen sehen.


  2. ok, rückblickend ist die wahl des wortes „umkippen“ vielleicht etwas hart gewählt. allerdings lese ich aus der pm auch raus, dass man eine linie eingeschlagen hat, die realistisch von 6 monaten speicherung ausgeht. und diese bei einer grundsätzlichen Kostenerstattung für die Industrie auch positiv bewertet. ist natürlich besser als 12 oder gar 36 monate, meiner meinung nach sind aber auch sechs monate schon zuviel speicherung.

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