Oktober 2004
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: Musikindustrie klagt weiter
: Musikindustrie klagt weiter Und schon wieder meldet sich der deutsche Phonoverband mit einer weiteren Klagewelle zu Wort. Gerd Gephardt, der sympathische Vorsitzende hat dabei wieder brilliante Stilblüten von sich gelassen:
„Die Anzeigen gegen illegale Musikanbieter in so genannten ‚Tauschbörsen’ haben erkennbar abschreckende Wirkung.
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: Buch-Verlage fühlen sich von Filesharing bedroht
: Buch-Verlage fühlen sich von Filesharing bedroht Passend zur Buchmesse und nur eine Woche nach der Popkomm fühlen sich jetzt nach der Musikindustrie auch die Buchverlage von der digitalen Revolution bedroht. Der Arbeitskreis „Elektronisches Publizieren im Börsenverein“, dem 550 Verlage angehören sollen, hat eine Branchenumfrage gemacht. Und lässt die Ergebnisse über den AP-Ticker verbreiten.
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: Wizo geht neue Wege im Musik-Vertrieb
: Wizo geht neue Wege im Musik-Vertrieb Wer hätte das gedacht: Wizo, eine deutsche Punk-Band bringt einen neuen Tonträger unter die Leute, wie Golem und Heise berichten. Und es ist keine CD in einem ungewöhnlichen Format und auch keine DVD, nein es ist ein USB-Stick mit 64 MB in Limitierter Auflage und in einem netten Wizo-Design. Und darauf finden sich fünf Songs im 192 KB/s MP3-Format, ein Live-Video-Clip und viel digitales Zusatzmaterial inkl.
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: Grüne Parteitagsbeschlüsse zu Netzpolitik
: Grüne Parteitagsbeschlüsse zu Netzpolitik Bündnis 90/Die Grünen haben am vergangenen Wochenende auf ihrem Parteitag in Kiel verschiedene Beschlüsse gefasst, die Netzpolitik betreffen. Die meisten netzpolitischen Positionen kamen mal wieder durch die Grüne Jugend zustande, die sich überall problemlos durchsetzen konnte.
Im Antrag „Keine Softwarepatente“ wird die seit vier Jahren kommunizierte Kritik an der geplanten EU-Richtlinie nochmal deutlich kommuniziert:
1) Wer Programme oder deren Quellen veröffentlicht oder verbreitet, kann sich keiner Patentverletzung sondern höchstens einer Urheberrechtsverletzung schuldig machen. -
: Kopien brauchen Originale?
: Kopien brauchen Originale? Das Bundesjustizministerium hat heute eine neue Kampagne namens „Kopien brauchen Originale“ gestartet, die von Studenten der UDK hier in Berlin konzipiert wurde. Heise widmet ihr natürlich einen Artikel und auch Golem ist mit dabei. Lange war sie angekündigt, teils schwirrten Gerüchte durch die Gegend, dass dafür Millionen bereit stünden, übrig geblieben ist eine kleine Webseite und Postkarten.