Wird Chinas Unterdrückungs-Technologie zum Exportschlager?

The Inquirer macht mich auf einen Artikel des Sydney Morning Herald aufmerksam, der die Leistungsfähigkeit der volksrepublikanischen Repression in die Nähe einer Vorbildfunktion rückt: China leading crackdown on Internet. Das muss man wohl so sagen; denn Vietnam, Syrien, Libyen und der Iran könnten das Modell übernehmen wollen. Die “Top 15″ der Presseunfreiheit unter sich (Plätze 152-155 bei Reporter ohne Grenzen). Aus dem Text:

China is the world’s biggest prison for cyber-dissidents with 52 people in jail for online activities that the ruling Communist Party in Beijing deemed inappropriate, Paris-based watchdog Reporters Without Borders (RSF) said.

Around the world there are only around 10 others known to be in prison for posting criticisms of governments online, although some regimes are trying to “ape” China in restricting freedom of information on the Internet, it added.

In the report, published Thursday, RSF warned that China’s increasingly sophisticated anti-Internet techniques, coupled with its growing global clout, raised concerns its brand of censorship may be exported.

Konkret sind das die Sperrung, Filterung und Zensur von Youtube, regierungskontrollierte Suchmaschinen, und auch virtuelle Welten werden in China kontrolliert. Unter anderem. Und die Zukunft sieht übel aus, wenn weiterhin westliche Firmen die zugehörige Technik bereitstellen, und die damit betriebene Zensur und Unterdrückung mit einem Schulterzucken abtun.

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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 3. Februar 2007 um 16:31 | Permanent-Link

    “Wird Chinas Unterdrückungs-Technologie zum Exportschlager?”

    Wird auch hier diskutiert.

Ein Trackback

  1. [...] Sinnvoll wäre es natürlich, wenn so ein Feed-Archiv Feed in verschiedenen Ländern und Kontinenten in ein neues Feed-Archiv eingelesen wird, damit die Inhalte dann auch überall recht zügig ausgeliefert werden können. Nebenbei hätte das natürlich auch den Vorteil, dass, falls es einem zu Störungen der Interconnect-Punkte des Internets kommen sollte, so wie das in China seit langem regelmäßig geschieht, aber auch in Brasilien oder in Nordrhein-Westfalen schon vorgekommen sein soll, die Inhalte der Feeds von engagierten Bürgerjournalisten noch genauso von überall abgerufen werden können, wie eine Datei in einem dezentral organisierten Filesharing-Netzwerk noch abgerufen werden kann, auch wenn einmal der eine oder andere Server ausfällt. [...]

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