Creative Commons bei ARTE

Die ARTE-Sendung Metropolis hatte dieses Wochenende einen Beitrag zu Creative Commons mit dem Aufhänger des Open Music Contest gesendet:
Im Namen des Schöpfers. Dieser Beitrag ist als Stream online zu finden. Und dieser Beitrag wurde wohl als erster Beitrag von ARTE unter einer Creative Commons Lizenz online gestellt. Das Rippen, weiterverbreiten und remixen zu gleichen Bedingungen ist zu nicht-kommerziellen Zwecken ausdrücklich erlaubt. Mehr Informationen bietet die Webseite, wo Creative Commons nochmal kurz erklärt wird.

Das neue Urheberrecht sollte die „Verfassung des digitalen Zeitalters“ werden, doch Kritiker meinen, dass es weder Künstlern noch der Allgemeinheit nutzt – im Gegenteil gefährdet es vielmehr den kreativen Umgang mit dem kulturellen Erbe.

Prima. Mehr davon.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, creative commons, Deutschland, Digital Rights, Digitalkultur, Musik im Netz, Urheberrecht. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

6 Kommentare

  1. Erstellt am 3. Juni 2007 um 21:27 | Permanent-Link

    mmhhh, online-stream.. – und wo kann man das video herunterladen?

  2. Erstellt am 3. Juni 2007 um 21:49 | Permanent-Link

    ARTE hat wohl derzeit Probleme:

    Server has reached its capacity and can serve no more streams. Please try again later.

  3. joschi
    Erstellt am 4. Juni 2007 um 00:48 | Permanent-Link

    @Steffino:
    Wenn du den mplayer hast:
    mplayer -dumpfilename copyright.rm -dumpstream "rtsp://212.95.67.121:554//permanent/c2/metropolis/bonus/copyright_de.rmvb?cloakport=80,554,7070"
    Das Ergebnis liegt dann als RealMedia Video in der Datei copyright.rm vor.

  4. Erstellt am 4. Juni 2007 um 01:51 | Permanent-Link

    Eben konnte ich den Stream problemlos gucken, hier.

  5. Erstellt am 4. Juni 2007 um 15:09 | Permanent-Link

    Hm, Arte stellt unter CC ins Netz. Aber ist das wirklich so frei? Wenn jederfrau in Deutschland GEZ dafür bezahlen muss?

    Geht das nicht ein bisschen überquer mit der Intention von CC? … Ich meine, kommerziell ist via GEZ durch die Hintertür ja doch irgendwie wieder drin.

  6. markus
    Erstellt am 4. Juni 2007 um 16:42 | Permanent-Link

    wrs, ich verstehe Deine Frage bezüglich kommerziell und GEZ nicht wirklich. Vielleicht kannst Du das nochmal konkretisieren? Ansonsten finde ich die CC-Lizenzen für Öffentliche Güter wie den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schon ok.

5 Trackbacks

  1. [...] netzpolitik.org: » Creative Commons bei ARTE (tags: Mattscheibe CreativeCommons) [...]

  2. [...] Doch, ich find das auch toll, wenn mehr und mehr solche Reportagen, wie “Im Namen des Schöpfers” (von Susan Loehr) als Video zum Download angeboten werden würden. Allerdings empfind ich immer noch das Real Media Format als die denkbar schlechteste Variante. Denn wer weiss schon, wie man diesen Stream dann weiterverteilt? [...]

  3. Von keimform.de » ARTE goes Creative Commons? am 5. Juni 2007 um 10:22

    [...] [reblogged from netzpolitik] [...]

  4. [...] Arte-Sendung Metropolis hat am vergangenen Samstag zum wiederholten Mal eine Creative Commons Lizenz genutzt. Der Beitrag “Ein Science-Fiction Roman des [...]

  5. Von Was sind Creative Commons? « Wut im Bauch… am 8. Februar 2008 um 10:44

    [...] sind Creative Commons? Die Arte-Sendung Metropolis hat am vergangenen Samstag zum wiederholten Mal eine Creative Commons Lizenz genutzt. Der Beitrag “Ein Science-Fiction Roman des [...]

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