Arte sendet Beitrag unter CC

Die Arte-Sendung Metropolis hat am vergangenen Samstag zum wiederholten Mal eine Creative Commons Lizenz genutzt. Der Beitrag
Ein Science-Fiction Roman des Internetzeitalters: „Backup“ von Cory Doctorow” von Susan Loehr kann zu nicht-kommerziellen Zwecken kopiert und verändert werden, solange Veränderungen wieder unter derselben Lizenz veröffentlicht werden. Das ist erfreulich und ausbaufähig.

“Backup” (Originaltitel: „Down and Out in the Magic Kingdom”) ist der erste Roman, der parallel zur gedruckten Ausgabe auch kostenlos aus dem Internet herunter zu laden ist – frei unter der creative-commons-Lizenz.


Link: sevenload.com

Leider ist die Veröffentlichung technisch nicht ganz so schön geworden: Man muss sich eine gezippte WMV-Datei herunterladen. Alternativ gibt es einen Real-Stream. Dies könnte besser und nutzungsfreundlicher gelöst sein. Als Öffentlich-Rechtlicher Sender sollte Arte Offene Standards bei Dateiformaten nutzen. Dann würde auch die gewünschte Nutzung erleichtert werden:

Unser Beitrag zur Initiative “Creative Commons”:

Metropolis bietet die TV-Reportage über Cory Doctorow (von Susan Loehr) als Video zum Download an – und zwar unter einer Creative Commons Lizenz. Wir haben diese Reportage aus der Sendung für Sie aufbereitet und stellen Sie Ihnen hiermit zur Verfügung. Sie dürfen den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Allgemein, creative commons, Deutschland, Digitalkultur. Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL. Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY-NC-SA: Markus Beckedahl, Netzpolitik.org.

7 Kommentare

  1. Hubby
    Erstellt am 4. Februar 2008 um 22:04 | Permanent-Link

    Hallo,

    deine Chance als “High-Profile-Blogger”:

    Demnächst kommt einer der Miro-Entwickler nach Europa, um das “co-branded” Miro Model vorzustellen. Er bittet um Empfehlungen/Ideen, wen er noch ansprechen soll.

    http://www.getmiro.com/blog/2008/02/spread-miro-european-tour/

    Bring doch die beiden Parteien zusammen ;-)
    Dann steht einer hochwertigen Übertragung wie es z.B. das norwegische Fernsehen NRK für die Sendung “Nordkalotten” betreibt (h264, gute Auflösung, auch ohne Norwegischkenntnisse interessant durch die schönen Naturaufnahmen) nichts mehr im Wege.

    Gruß

    ps: Die DW z.B. benutzt schon einen “co-branded” Miro Player.

    http://www.getmiro.com/blog/2008/01/revision3-ted-conference-and-deustche-welle-announce-custom-miro-players/

  2. Erstellt am 4. Februar 2008 um 22:09 | Permanent-Link

    Dafür haben wir Miro ja zur re:publica nach Berlin eingeladen, wo es eine Keynote über “Open Video” geben wird.

  3. erlehmann
    Erstellt am 5. Februar 2008 um 04:44 | Permanent-Link

    seine [sic !] blog boing boing füttert er täglich mit artikeln gegen das copyright

    lachwas.

  4. AK
    Erstellt am 5. Februar 2008 um 15:50 | Permanent-Link

    Hört sich gut an, man fragt sich allerdings, wer zum Teufel immernoch irgendwem diesen Real-Müll andreht – es gibt freilich nicht viele Firmen, die es geschafft haben, ein Produkt derart ins Netz zu drücken, das intrusiver und proprietärer nicht sein könnte. Schlimm schlimm schlimm. Ein Real-Stream für CC-Content? Autsch!

  5. jonas
    Erstellt am 5. Februar 2008 um 18:42 | Permanent-Link

    ein gutes beispiel dafür, wie tot die science fiction ist.

  6. emma
    Erstellt am 5. Februar 2008 um 20:02 | Permanent-Link

    CC ist eine schöne Sache. NDR stellt einige Beiträge von Extra 3 & Zapp auch unter CC zum download (QT H264 Format) zur Verfügung. Leider ist die qualität auch nicht so gut. Aber naja, schließlich müssen die Öffentlichen die neuen PC-GEZ Gebühren rechtfertigen.

  7. ycgn
    Erstellt am 5. Februar 2008 um 23:45 | Permanent-Link

    Also gegen wmv ist doch nichts einzuwenden !

    Es lässt sich überal abspielen und die Qualität ist besser als bei OGG Theora.

    Bei OGG Theora wüssten 90% der leute nicht wie sie das file abspielen sollten, das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.

5 Trackbacks

  1. [...] Deutschland wurde er erst im Oktover 2007 vom Elektrischen Reporter und letzten Samstag auf Arte TV [...]

  2. [...] Link [...]

  3. [...] zum ersten Mal, aber mir zum ersten Mal aufgefallen, hat arte genau das umgesetzt. [...]

  4. Von Was macht eigentlich die IFPI? bei Metronaut.de am 5. Februar 2008 um 20:20

    [...] ließen sich übrigens auch Google und Yahoo dichtmachen. Die Affen von der IFPI sollten sich mal ein Beispiel an Arte nehmen. Dort werden seit neuestem manche Beiträge unter der Creative Commons Lizenz [...]

  5. Von Jahresrückblick 2008 : netzpolitik.org am 25. Dezember 2008 um 22:11

    [...] Die Arte-Sendung Metropolis hat zum wiederholten Mal eine Creative Commons Lizenz genutzt. [...]

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