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Arte sendet Beitrag unter CC

Die Arte-Sendung Metropolis hat am vergangenen Samstag zum wiederholten Mal eine Creative Commons Lizenz genutzt. Der Beitrag „Ein Science-Fiction Roman des Internetzeitalters: „Backup“ von Cory Doctorow“ von Susan Loehr kann zu nicht-kommerziellen Zwecken kopiert und verändert werden, solange Veränderungen wieder unter derselben Lizenz veröffentlicht werden.

  • Markus Beckedahl

Die Arte-Sendung Metropolis hat am vergangenen Samstag zum wiederholten Mal eine Creative Commons Lizenz genutzt. Der Beitrag
Ein Science-Fiction Roman des Internetzeitalters: „Backup“ von Cory Doctorow“ von Susan Loehr kann zu nicht-kommerziellen Zwecken kopiert und verändert werden, solange Veränderungen wieder unter derselben Lizenz veröffentlicht werden. Das ist erfreulich und ausbaufähig.

„Backup“ (Originaltitel: „Down and Out in the Magic Kingdom“) ist der erste Roman, der parallel zur gedruckten Ausgabe auch kostenlos aus dem Internet herunter zu laden ist – frei unter der creative-commons-Lizenz.

Hier klicken, um den Inhalt von de.sevenload.com anzuzeigen.


Link: sevenload.com

Leider ist die Veröffentlichung technisch nicht ganz so schön geworden: Man muss sich eine gezippte WMV-Datei herunterladen. Alternativ gibt es einen Real-Stream. Dies könnte besser und nutzungsfreundlicher gelöst sein. Als Öffentlich-Rechtlicher Sender sollte Arte Offene Standards bei Dateiformaten nutzen. Dann würde auch die gewünschte Nutzung erleichtert werden:

Unser Beitrag zur Initiative „Creative Commons“:

Metropolis bietet die TV-Reportage über Cory Doctorow (von Susan Loehr) als Video zum Download an – und zwar unter einer Creative Commons Lizenz. Wir haben diese Reportage aus der Sendung für Sie aufbereitet und stellen Sie Ihnen hiermit zur Verfügung. Sie dürfen den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.

    Foto: Darja Preuss


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12 Kommentare zu „Arte sendet Beitrag unter CC“


  1. Hallo,

    deine Chance als „High-Profile-Blogger“:

    Demnächst kommt einer der Miro-Entwickler nach Europa, um das „co-branded“ Miro Model vorzustellen. Er bittet um Empfehlungen/Ideen, wen er noch ansprechen soll.

    http://www.getmiro.com/blog/2008/02/spread-miro-european-tour/

    Bring doch die beiden Parteien zusammen ;-)
    Dann steht einer hochwertigen Übertragung wie es z.B. das norwegische Fernsehen NRK für die Sendung „Nordkalotten“ betreibt (h264, gute Auflösung, auch ohne Norwegischkenntnisse interessant durch die schönen Naturaufnahmen) nichts mehr im Wege.

    Gruß

    ps: Die DW z.B. benutzt schon einen „co-branded“ Miro Player.

    http://www.getmiro.com/blog/2008/01/revision3-ted-conference-and-deustche-welle-announce-custom-miro-players/


  2. Dafür haben wir Miro ja zur re:publica nach Berlin eingeladen, wo es eine Keynote über „Open Video“ geben wird.


  3. […] Deutschland wurde er erst im Oktover 2007 vom Elektrischen Reporter und letzten Samstag auf Arte TV […]


  4. erlehmann

    ,

    seine [sic !] blog boing boing füttert er täglich mit artikeln gegen das copyright

    lachwas.


  5. […] zum ersten Mal, aber mir zum ersten Mal aufgefallen, hat arte genau das umgesetzt. […]


  6. Hört sich gut an, man fragt sich allerdings, wer zum Teufel immernoch irgendwem diesen Real-Müll andreht – es gibt freilich nicht viele Firmen, die es geschafft haben, ein Produkt derart ins Netz zu drücken, das intrusiver und proprietärer nicht sein könnte. Schlimm schlimm schlimm. Ein Real-Stream für CC-Content? Autsch!


  7. ein gutes beispiel dafür, wie tot die science fiction ist.


  8. CC ist eine schöne Sache. NDR stellt einige Beiträge von Extra 3 & Zapp auch unter CC zum download (QT H264 Format) zur Verfügung. Leider ist die qualität auch nicht so gut. Aber naja, schließlich müssen die Öffentlichen die neuen PC-GEZ Gebühren rechtfertigen.


  9. […] ließen sich übrigens auch Google und Yahoo dichtmachen. Die Affen von der IFPI sollten sich mal ein Beispiel an Arte nehmen. Dort werden seit neuestem manche Beiträge unter der Creative Commons Lizenz […]


  10. Also gegen wmv ist doch nichts einzuwenden !

    Es lässt sich überal abspielen und die Qualität ist besser als bei OGG Theora.

    Bei OGG Theora wüssten 90% der leute nicht wie sie das file abspielen sollten, das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.


  11. […] Die Arte-Sendung Metropolis hat zum wiederholten Mal eine Creative Commons Lizenz genutzt. […]

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