Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 06.08.2024

    BBC

    Welche Verantwortung haben Social-Media-Plattformen bei den rechtsradikalen Ausschreitungen in Großbritannien? Elon Musk jedenfalls gießt fleißig Öl ins Feuer, während Politiker:innen darüber debattieren, wie man mit Falschnachrichten und Gewaltaufrufen umgehen soll.

  • heise online

    Das BSI hatte vor einer Weile vor der Software des IT-Sicherheitsanbieters Kaspersky gewarnt. Doch daraus folgt nicht automatisch, dass Kund:innen wegen eines Mangels einen Anspruch gegen das Unternehmen hätten, urteilt nun ein Münchner Landgericht.

  • The Washington Post

    Nutzer:innen haben hunderttausende ChatGPT-Gespräche für die Wissenschaft gespendet. Sie erlauben Einblicke, wofür Menschen das Sprachmodell nutzen. Laut Auswertung der Washington Post unter anderem: kreatives Schreiben, Rollenspiel und Hausaufgaben.

  • nd

    "Digitalisierung ist viel zu oft eine schlechte App, die wie ein Pflaster auf ganz andere Probleme geklebt wird, die entstehen, weil die notwendige Infrastruktur zum Funktionieren einer Gesellschaft kaputtgespart wird", analysiert Anne Roth in ihrer neuesten nd-Kolumne.

  • Der Standard

    "Wie Musk seine Macht für Trump spielen lässt" - der Standard fasst zusammen, wie der Milliardär und Hauptaktionär des Twitter-Nachfolgers X, Elon Musk, im US-Wahlkampf für den Rechtspopulisten Donald Trump mobil macht.

  • Ticker vom 05.08.2024

    CNBC

    Eine von Elon Musk finanzierte Lobbygruppe soll illegal Daten von US-Wähler:innen gesammelt haben. Nun untersucht der Bundesstaat Michigan die Vorwürfe.

  • taz

    Bewusste Tatsachenverdrehungen und die gegenwärtigen britischen Krawalle: Die taz fasst die Fakten über Tommy Robinson zusammen, der die rassistischen Ausschreitungen nach dem Messerangriff eines Jugendlichen vor einer Woche mit Fake News befeuert.

  • Cybernews

    Einige Smartphone-Apps, die auf die derzeit laufenden Olympischen Spiele in Frankreich zugeschnitten sind, sollen massenhaft Daten weitergeben – oft weit mehr, als sie eigentlich angeben.

  • EU-Kommission

    Anfang des Jahres trat TikTok mit "TikTok Lite Rewards" in Spanien und Frankreich an. Nutzer:innen konnten damit Belohnungspunkte etwa für das Anschauen von Videos sammeln. Nach einer Untersuchung durch die EU-Kommission zieht das soziale Netzwerk das Produkt dauerhaft aus der Europäischen Union ab.

  • heise online

    Trotz fragwürdiger Rechtslage will Bayern auf Microsoft 365 statt auf Open Source setzen. Nun hat der Landesbeauftragte für Datenschutz den Einsatz der MS-Cloud an Bedingungen geknüpft.

  • The Guardian

    Im Zuge der rassistisch motivierten Unruhen in Großbritannien will der neue Labour-Premier Keir Starmer Echtzeit-Gesichtserkennung ausweiten. Bürgerrechtsgruppen warnen vor einem Überwachungsstaat chinesischer Machart.

  • Reuters

    TikTok soll im großen Stil illegal Daten Minderjähriger in den USA abgegriffen haben. Nun verklagt das US-Justizministerium gemeinsam mit der Handelsbehörde FTC das aus China stammende soziale Netzwerk.

  • The Register

    In Malaysia soll im Herbst ein umfassendes Internet-Gesetz samt "Kill Switch" ins Parlament kommen. Damit sollen in der nur "unvollständigen" Demokratie vor allem soziale Medien und Messengerdienste eingehegt werden.

  • vzbv

    Manipulative Designs sind bei "Gatekeepern" wie Google, Meta oder Amazon weiterhin hoch im Kurs, obwohl das EU-Recht widerspricht. Damit wollen die Unternehmen möglichst viele Daten ihrer Nutzer:innen abgreifen. Der Vzbv fordert ein härteres Durchgreifen.

  • MDR

    Leuchtturmprojekt mit Open Source im Landkreis Harz: Auf allen Geräten in mehr als dreißig Schulen läuft das Open-Source-Betriebssystem Puavo. Das ist nicht nur sozial gerechter, sondern auch günstiger.

  • The Guardian

    Rechenzentren verbrauchen in Irland mehr Strom als alle Privathaushalte zusammen – mit erheblichen Auswirkungen auf die nationale Energieversorgung. Verantwortlich für den Anstieg ist nicht zuletzt die Datenverarbeitung für Systeme sogenannter Künstlicher Intelligenz.

  • SPIEGEL

    Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum neuen Wahlrecht vor einer Woche war vorab publik geworden. Die Person, die die Entscheidung in den sozialen Medien teilte, beschreibt im Gespräch mit dem SPIEGEL, wie sie an den Link kam.

  • Datenschutz Sachsen-Anhalt

    Das jahrelange Drama um die Nachbesetzung der Landesdatenschutzbehörde in Sachsen-Anhalt hat nun endlich sein Ende gefunden. Am 1. August hat die neue LfD Maria Christina Rost ihre Arbeit aufgenommen.

  • heise online

    In Omnibussen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können Fahrgäste ab dem 1. September nur noch bargeldlos Tickets kaufen. Die BVG will so die Busfahrer:innen entlasten. Kritiker:innen fordern stattdessen ein flächendeckendes Netz an Verkaufsstellen und Automaten.

  • 404 Media

    Im 404-Media-Podcast spricht die Präsidentin der Signal Foundation, Meredith Whittaker, über die Gefahren von Software-Hintertüren und über die Herausforderungen, die sogenannte Künstliche Intelligenz für Sicherheit und Privatsphäre bringt.

  • Ticker vom 02.08.2024

    beck-aktuell

    Eine Liste, die das Justizprüfungsamt Hamm versehentlich online gestellt hat, gruppiert Jurastudierende, die durchs schriftliche Examen gefallen sind, unter "Blockversager". In den sozialen Medien schlagen die Wellen hoch.

  • The Guardian

    Candy Crush gibt es seit mehr als 10 Jahren, rund 200 Millionen Menschen spielen es weltweit. Grund für den Erfolg könnte sein, dass die App nie aufdringlich monetarisiert wurde. Oder dass sie "in einer Welt permanenter Anforderungen einfach nicht viel von dir verlangt".

  • WSU

    Steht "Künstliche Intelligenz" in den Produktbeschreibungen, kurbelt das offenbar nicht den Verkauf an. So lautet das Ergebnis einer Studie der Washington State University. Das Buzzword senke das emotionale Vertrauen der Konsument:innen, sagt Studienleiter Mesuk Cicek.

  • arstechnica.com

    Zahnbürsten mit sogenannter KI sammeln Daten über das Zähneputzen. Das wirft jedoch Datenschutzbedenken auf, da persönliche Informationen für Werbung und Forschung verwendet werden können. Und mitunter stellen die Geräte auch ein Sicherheitsproblem dar.