Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 21.06.2024

    Bureau of Industry and Security

    Die US-Behörden haben das Antivirenprogramm der russischen Firma Kaspersky wegen angeblicher Verbindungen zur russischen Regierung verboten. Durch das Verbot wird der Verkauf der Software nach 30 Tagen blockiert.

  • Zeit Online

    Seitdem das Digitale-Dienste-Gesetz (DSA) in Kraft ist, wacht in Deutschland die Bundesnetzagentur über mehr als 4.500 Online-Dienste. Bei einem Ortsbesuch in Bonn zeigt Zeit Online, wie die Behörde langsam in Gang kommt.

  • The Guardian

    Australien plant ebenso eine Chatkontrolle, im Visier sind neben Kindesmissbrauchsdarstellungen auch terroristische Inhalte. Nach eindringlichen Warnungen von unter anderem Apple und Signal werden Ende-zu-Ende-verschlüsselte Inhalte im jüngsten Entwurf ausgeklammert.

  • Ticker vom 20.06.2024

    heise.de

    Der Klinikatlas bekommt laut Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ein weiteres, umfassendes Update. Das Portal informiert über Leistungen und Behandlungsqualität von rund 1.700 Krankenhäusern. Es steht wegen fehlerhafter und veralteter Daten in der Kritik.

  • WERO

    Am 2. Juli soll laut Medienberichten der Bezahldienst Wero starten. Das mit europäischen Banken und Sparkassen entwickelte System soll eine Alternative zu PayPal und Apple Pay bieten.

  • bitkom

    Bitkom-Chef Bernhard Rohleder hält das Konzept der Chatkontrolle für unverhältnismäßig. Die Meldungen des Systems, auch falschpositive, müssten händisch geprüft werden – was die Vertraulichkeit der Kommunikation korrumpiert.

  • heise online

    Im Mai leakte „INC Ransom“ nach einem Cyberangriff die Gesundheitsdaten von Patient*innen in der schottischen Region Dumfries and Galloway, darunter psychologische Gutachten. Jetzt werden die Bewohner*innen darüber informiert – mit analogen Flugblättern.

  • BEREC

    Die nächste EU-Kommission könnte mit einer Datenmaut antanzen. Ob es die überhaupt braucht, untersucht gerade BEREC und holt bis Ende Juli Meinungen über einen Berichtsentwurf zu IP-Interconnection-Märkten ein.

  • Bundeskartellamt

    Online-Händler, Zahlungsdienstleister und Auskunfteien missachten mitunter Verbraucherrechte, wenn sie etwa Bonitätsprüfungen durchführen. Das hat die Sektoruntersuchung "Scoring beim Online-Shopping" des Bundeskartellamtes ergeben.

  • Ticker vom 19.06.2024

    Bundesfamilienministerium

    Das Kabinett hat sich auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen stärken soll. Es geht darin etwa um Aufarbeitung, Forschung und Sensibilisierung.

  • mpfs

    In Deutschland ist der Anteil der Kleinkinder mit Zugang zu smarten Geräten wie Handys oder Tablets erneut gestiegen. Das geht aus der repräsentativen Studie zum Medienumgang von Zwei- bis Fünfjährigen hervor.

  • WIRED

    Der britische Bahnbetreiber Network Rail hat Zugreisende per KI überwacht. Das berichtet WIRED auf Grundlage interner Dokumente. Demnach wurden auf Kamerabildern mithilfe von Amazon Rekognition etwa Alter, Geschlecht und Emotionen untersucht.

  • golem.de

    Ooops, she did it again: Sicherheitsforscherin Lilith Wittmann hat schon wieder eine Sicherheitslücke in BundID gefunden und so für die vorläufige Abschaltung von rund 300 kommunalen Verwaltungsportalen gesorgt.

  • ByeByeElon.de

    Aus Protest gegen zunehmende Hassrede auf X/Twitter verlassen 47 Organisationen gleichzeitig die Plattform, unter ihnen Bits&Bäume, die Arbeiterwohlfahrt und der Weltfriedensdienst.

  • Ticker vom 18.06.2024

    Bundesverband Breitbandkommunikation

    Der Betreiberverband Breko hat genug von "Rassismus, Hass, Hetze und Gewalt" und wird proaktiv keinen Kontakt mehr zu antidemokratischen Parteien und Organisationen aufnehmen, heißt es in einem Verbandsstatement.

  • BfDI

    Wer die Verarbeitung seiner oder ihrer personenbezogenen Daten durch US-Nachrichtendienste in den Vereinigten Staaten überprüfen lassen will, kann dies nun mit offiziellen Beschwerdeformularen des Europäischen Datenschutzausschusses anstoßen.

  • heise online

    Das Innenministerium baut eine "Zentrale Stelle zur Erkennung ausländischer Informationsmanipulation" auf, berichtet heise online unter Bezug auf Innenministerin Nancy Faeser (SPD). Dem Bericht zufolge sei das Ziel, dass 20 Leute "Monitoring und Analyse" betreiben.

  • Zeit Online

    Tausende Webex-Videokonferenzen von Behörden standen offen im Netz. Deshalb hatte der Digitalausschuss des Bundestags den Betreiber Cisco gegrillt, allerdings hinter verschlossenen Türen. Zeit Online rekonstruiert die Sitzung.

  • Ungarische Ratspräsidentschaft

    Die ungarische Regierung von Viktor Orbán übernimmt am 1. Juli die Ratspräsidentschaft der EU. Sie hat heute ihr Programm und ihr Motto vorgestellt: "Make Europe Great Again".

  • Mozilla

    Mozilla hat Anonym übernommen. Das Unternehmen baut Lösungen, mit denen Werbung im Internet so ausgespielt werden kann, dass dabei keine Informationen über persönlich identifizierbare Menschen gesammelt werden.

  • New York Times

    Die US-Regierung wirft dem Photoshop-Anbieter Adobe vor, Verbraucher:innen in eine Abofalle zu locken, und zieht vor Gericht. Adobe erklärt, dass die Bedingungen seiner Abonnementverträge transparent und das Kündigungsverfahren einfach zu bedienen sei.

  • TAB

    Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag fasst auf acht Seiten die "Datenrevolution" beim Profi-Fußball zusammen. Es geht darum, wie umfangreiche Datenanalysen von Spieler:innen, Pässen, Zweikämpfen und so weiter den Sport verändern.

  • Euractiv

    Die Integration von ChatGPT in Apple-Produkten wirft Fragen in Sachen Datenschutz und Wettbewerbsrecht auf. Euractiv fasst auf Englisch die ersten Einschätzungen von Fachleuten zusammen.

  • tagesschau.de

    Nach einem Sturm der Kritik verschiebt Microsoft den Start der Windows-Funktion "Recall". Sie soll alle paar Sekunden Aufnahmen des Bildschirms speichern, um sie KI-basiert durchsuchbar zumachen.