Bei der ersten Anmeldung sowie einmal pro Woche sollen soziale Medien ihre Nutzer:innen vor den Gefahren für die mentale Gesundheit warnen. So sieht es ein Gesetzentwurf aus dem US-Staat Kalifornien vor.
Ticker
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Ticker vom 11.12.2024
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Ticker vom 10.12.2024
Mit Auflösung der Linksfraktion im Bundestag verlor der Abgeordnete André Hahn seinen Sitz im Parlamentarischen Kontrollgremium. Dagegen zog er vors Bundesverfassungsgericht - und scheiterte. Hahn kritisiert, dass das Gericht nicht in der Sache entschieden hat.
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Das DSA Observatory der Uni Amsterdam fasst erste Eindrücke der Risikoberichte zusammen, die große Plattformen nach dem Gesetz über digtiale Dienste vorlegen müssen. Demnach sind die PDFs schwer verdaulich, schwer vergleichbar und eher vage.
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Die neue Produkthaftungsrichtlinie der EU ist am 8. Dezember in Kraft getreten. Die Vorschriften gelten auch für digitale Produkte und Haushaltsgegenstände. Sie müssen innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden.
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Wie WhatsApp die Welt verschlang: Das US-Medium Rest of World zeichnet den Aufstieg des Messengers nach, der in den Händen von Facebook-Mutterkonzern Meta zunehmend von kommerzieller Ausschlachtung betroffen sein könnte.
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Smarte Heizkörperthermostate haben "Optimierungsbedarf", wenn es um Nutzerfreundlichkeit, Produktsupport und den Umgang mit Schwachstellen geht. Das hat erneut eine Studie festgestellt, diesmal vom BSI.
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Was könnte man dagegen tun, dass Kriminelle im Netz Minderjährige für Verbrechen rekrutieren, die offenbar keine sonstigen Perspektiven haben? Die schwedische Regierung denkt an Alterskontrollen für soziale Medien.
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Die EU-Kommission hat ein Vertragsverletzungsverfahren wegen der Nichtumsetzung der Richtlinie zu Cybersicherheit (NIS 2) gegen Deutschland eingeleitet. Damit gehöre Deutschland zum Club von insgesamt 23 säumigen Mitgliedstaaten, wie beck-aktuell berichtet.
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Bund und Länder haben sich nach dem Wechsel an der Spitze des Bildungsministeriums doch noch auf einen Digitalpakt 2.0 geeinigt. "Nur ein Scheinerfolg", kritisiert ein taz-Kommentator – und sieht in der Entwicklung vor allem Muskelspiele der Grünen.
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Die Klage gegen das drohende TikTok-Verbot in den USA wurde abgewiesen, nun haben TikTok und Mutterkonzern Bytedance Aufschub beantragt, gerade mit Blick auf den Regierungswechsel. Die Plattform hofft offenbar auf den Obersten Gerichtshof.
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Die beliebtesten mobilen Spiele in Großbritannien werden oft beworben, ohne über Lootboxen zu informieren. Eine Untersuchung der BBC fand heraus, dass nur zwei der 45 umsatzstärksten Spiele regelkonform sind.
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Wenn Ende Februar der 21. Deutsche Bundestag gewählt wird, dann könnte danach zum ersten Mal ein vollwertiges, eigenständiges Digitalministerium entstehen. Doch würde dann alles besser? Falk Steiner hat Zweifel.
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Ticker vom 09.12.2024
Die kalifornische Universität UCLA überlässt weite Teile eines Kurses zu „History and Fiction“ sogenannter Künstlicher Intelligenz: "Das Lehrbuch: KI-generiert. Klassenaufgaben: KI-generiert. Ressourcen für Lehrassistenten: KI-generiert", bewirbt das die Uni. (Korrekturhinweis: In einer früheren Version war der Kurstitel falsch widergegeben.)
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Im Netz wird schon über "Chat Xi-PT" gewitzelt: Gemeinsam mit der chinesischen Regierung hat der IT-Gigant Baidu ein KI-Sprachmodell entwickelt. Dieses soll Beamt:innen dabei helfen, regimetreue Dokumente zu schreiben.
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Wie können traditionelle (US-)Medien verlorenes Vertrauen ihrer Leserschaft zurückgewinnen – und was können sie dabei von Internet-Influencer:innen lernen? Dieser Frage geht die renommierte Journalistin Julia Angwin in einem Diskussionspapier nach.
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Eine Sammelklage des Vzbv soll Geschädigten dabei helfen, Schadenersatzansprüche gegenüber Meta durchzusetzen. Hintergrund ist ein Datenleck bei Facebook und ein Urteil des Bundesgerichtshofs, der rund 100 Euro als Schadenersatzhöhe für angemessen befunden hat.
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X-Chefin Linda Yaccarino setzt sich dafür ein, dass das US-Kindersicherungsgesetz KOSA doch noch vom Repräsentantenhaus verabschiedet wird. Zuvor hatte es der Senat mit breiter Mehrheit beschlossen.
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Sparpreis-Tickets sollen sich ab Mitte Dezember wieder ohne Angabe einer E-Mail-Adresse erwerben lassen. Auch die Ankunftszeiten von Zügen sollen weiterhin auf Papier in Bahnhöfen aufgehängt werden.
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Ein Gericht hat entschieden, dass TikTok in den USA möglicherweise verboten werden könnte. TikTok muss bis zum 19. Januar 2025 an einen US-amerikanischen Eigentümer verkauft werden. Andernfalls wird die Plattform für ihre Nutzer in den USA nicht mehr verfügbar sein.
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Ein britisches KI-System soll Sozialbetrug aufdecken, reproduziert aber Vorurteile basierend auf Alter, Behinderung, Familienstand und Nationalität. Eine Analyse ergab, dass bestimmte Gruppen fälschlicherweise häufiger für Betrugsuntersuchungen ausgewählt werden.
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Viele Menschen, vor allem Frauen, verbringen täglich Stunden mit AI Companions, trotz Warnungen von Forschenden über die Risiken. Einige Nutzer berichten, dass diese Bots ihnen helfen, Einsamkeit und Angst zu bewältigen. Es gibt aber auch andere Fälle.
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Bund und Länder haben sich auf den "Digitalpakt 2.0" geeinigt, um die IT-Ausstattung an Schulen zu verbessern. Dafür sind fünf Milliarden Euro in sechs Jahren vorgesehen, offiziell vorgestellt werden soll das Eckpunktepapier diese Woche.
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Ticker vom 08.12.2024
Die dreiteilige ARD-Doku "Let's Talk About Porn" verspricht einen weiblichen Blick auf die Pornobranche, es geht um Selbstbestimmung und Tabus. Zu Wort kommen etwa Sexarbeiter*innen, Kulturwissenschaftlerin Madita Oeming und ein netzpolitik.org-Redakteur.
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Ticker vom 07.12.2024
Die AfD freut sich, dass andere Parteien ihre Positionen übernehmen, so ein parteiinternes Strategiepapier. Die Partei befindet sich für koalitionsfähig und will im Wahlkampf Gemeinsamkeiten herausarbeiten.