Ticker

Jeden Tag sichtet die Redaktion zahlreiche netzpolitisch relevante Inhalte. Nicht über alles berichten wir selbst. Deshalb verlinken wir hier Lesenswertes, Wichtiges und Spannendes von anderswo, das euch interessieren könnte. Ihr könnt den Ticker auch als Feed oder Newsletter abonnieren.

  • Ticker vom 20.12.2024

    npr

    Wie soll das australische Social-Media-Verbot konkret funktionieren? npr sprach darüber mit der Person, die das Gesetz durchsetzen soll: Julie Inman Grant, die australische Beauftragte für Online-Sicherheit.

  • RND

    Das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) verlässt X/Twitter. Die Plattform habe den "Charakter als Forum für sachliche, konstruktive Debatten aufgegeben", so die Begründung.

  • SLATE

    Der Einsatz von Überwachungstechnologien distanziert Polizist*innen von den Menschen, die sie schützen sollen – und bereitet den Weg für noch mehr Ausspähung. Das ist die Argumentation eines Essays von Matthew Guariglia.

  • Reporter ohne Grenzen

    Reporter ohne Grenzen fordert, dass Apple seine KI-Technologie, die unter anderem Nachrichtenmeldungen zusammenfasst, vom Markt zurückzieht. Zuvor hatten sich die BBC und die New York Times über fehlerhafte Zusammenfassungen beschwert.

  • FragDenStaat

    Staatliche Verordnungen werden in Amtsblättern veröffentlicht. Zugänglich sind diese teils nur gegen Zahlung an private Unternehmer. FragDenStaat hat nun Amtsblätter zum Verkehr, zur Luftfahrt und zum Steuerrecht frei verfügbar gemacht.

  • Ticker vom 19.12.2024

    tagesschau

    Der Bundestag hat mit breiter Mehrheit dafür gestimmt, das Bundesverfassungsgericht besser vor politischer Einflussnahme zu schützen. Im Grundgesetz ist nun unter anderem die Zahl der Senate und der Richter:innen sowie deren zwölfjährige Amtszeit festgeschrieben.

  • Pharmazeutische Zeitung

    Die Kassenärztliche Bundesvereinigung warnt vor Problemen mit der elektronischen Patientenakte. Sie fordert, sensible Daten besser zu schützen, und schlägt ein Opt-in-Modell für minderjährige Patient:innen vor.

  • Deutscher Bundestag

    Der Bundestag hat das Finanzmarkt-Digitalisierungsgesetz angenommen, dafür gestimmt haben die Fraktionen von SPD, CDU/CSU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Umgesetzt wird damit etwa die EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte.

  • MIT Technology Review

    Die Nutzung von sogenannter Künstlicher Intelligenz erhöht den Energieverbrauch und die Kohlenstoffemissionen massiv. Rechen- und Datenzentren sind in den USA oft in Regionen mit schmutziger Energieversorgung angesiedelt, so das Ergebnis einer Studie.

  • The Verge

    Der Oberste Gerichtshof der USA wird am 10. Januar über ein Gesetz beraten, das TikTok in den Vereinigten Staaten verbieten könnte. TikTok kämpft gegen dieses Gesetz, das auch den Verkauf an ein anderes Unternehmen vorsieht.

  • IWF

    El Salvador hat einen Kreditvertrag über 1,4 Milliarden US-Dollar mit dem IWF unterzeichnet, das Land wird seine Bitcoin-Strategie zurückfahren. Der Einsatz von Bitcoin im Privatsektor ist dann freiwillig. Zudem wird der öffentliche Sektor seine Krypto-Aktivitäten einschränken.

  • MIT Technology Review

    Repräsentation ist Macht: Forschende der "Data Provenance Initiative" haben untersucht, welche Daten in große KI-Modelle wie Text- und Bildgeneratoren fließen. Demnach stammen 90 Prozent aus Europa und Nordamerika, weniger als 4 Prozent aus Afrika.

  • F5

    Das zivilgesellschaftliche Bündnis F5 hat eine "Blaupause für ein Ministerium für digitale Transformation" vorgelegt. Die 22 PDF-Seiten beschreiben bis zur Organigramm-Ebene, wie ein Digitalministerium aufgebaut sein könnte.

  • noyb

    Wer einen Flug bei Ryanair buchen möchte, muss ein Konto anlegen und mittels biometrischer Gesichtserkennung verifizieren. Einzige Alternative: Das Versenden einer Ausweiskopie mit Originalunterschrift. Die NGO noyb hat deshalb eine DSGVO-Beschwerde eingebracht.

  • ZEIT ONLINE

    Das Gesetz über digitale Märkte (DMA) verlangt, dass einige große Dienste über Konzerngrenzen hinweg interoperabel sind. Nun beschwert sich Apple über entsprechende Bemühungen von Meta und warnt vor Abstrichen beim Datenschutz.

  • tagesschau

    Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy wurde wegen Bestechung und unerlaubter Einflussnahme verurteilt. Ein Jahr Freiheitsstrafe soll er absolvieren, indem er eine elektronische Fußfessel trägt. Gegen die Entscheidung will er vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof ziehen.

  • EFF

    Der australische Social-Media-Bann für Menschen unter 16 Jahren richtet mehr Schaden an als Gutes zu bewirken, kommentiert die US-amerikanische EFF: "Systeme zur Alterskontrolle sind Überwachungstechnologien, die Privatsphäre und Anonymität von allen bedrohen".

  • Ticker vom 18.12.2024

    Verbraucherzentrale Bundesverband

    Wer umzieht oder die Bankverbindung wechselt, muss das in der Regel dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio mitteilen. Das kann man kostenlos auf dessen Website tun, ein Online-Anbieter hat dafür jedoch Geld von ahnungslosen Kund:innen genommen. Jetzt startet der VZBV eine Sammelklage.

  • Reuters

    Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo hat Apple verklagt. Sie wirft dem Tech-Konzern vor, Rohstoffe wie Zinn, Tantal und Wolfram von Kriminellen zu beziehen, die in den Krieg im Osten des Landes verwickelt sind. Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe.

  • tagesschau

    Die Schufa löscht ab 2025 unter bestimmten Voraussetzungen negative Bonitätseinträge schneller. Davon könnten zehntausende Menschen profitieren, die wegen vor Jahren versäumter Zahlungen bisher keinen Kredit erhalten. Intransparent bleibt das Geschäftsmodell der Schufa trotzdem.

  • Data Protection Commission

    Facebook-Mutterkonzern Meta soll wegen eines Datenlecks eine Strafe von 251 Millionen Euro zahlen, wie die irische Datenschutzaufsicht mitteilt. Grund ist der im Jahr 2018 bekannt gewordene Vorfall mit weltweit 29 Millionen Betroffenen.

  • taz

    Kai Trump, die 17-jährige Enkelin von Donald Trump, ist Influencerin und wirbt auf unter anderem YouTube, Instagram und TikTok für ihren Großvater.

  • BfDI

    Die neue Bundesdatenschutzbeauftragte hat ihre Agenda auf 19 PDF-Seiten vorgelegt. Unter anderem geht es darin um Kontrolle von Geheimdiensten und Polizei, den Schutz von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und das nach wie vor fehlende Transparenzgesetz.

  • Autoriteit Persoonsgegevens

    Netflix soll 4,75 Millionen Euro zahlen, wie die niederländische Datenschutzaufsicht mitteilt. Von 2018 bis 2020 habe die Plattform nicht ausreichend darüber informiert, was sie mit den Daten der Nutzer:innen anstellt.